Hinter dem Brustgesundheitszentrum der Klinik Güssing liegen turbulente Zeiten. Mit 1. September übernimmt Dr. Stefan Uranitsch die Leitung. Sein Ziel: die Brustgesundheit im Burgenland auf den Goldstandard zu bringen.
Nach etlichen Personalrochaden im Jahr 2022 folgte die Beendigung der Kooperation mit dem AKH Wien, Patientenkritik und auch die sinkenden OP-Zahlen haben den Ruf des 2013 gegründeten Zentrums beschädigt. Vergangenes vergangen sein lassen lautet die Devise der Gesundheit Burgenland, die an der Neuaufstellung des Brustgesundheitszentrums gearbeitet hat und mit Stefan Uranitsch jetzt ab 1. September einen neuen Leiter präsentiert.
Dr. Stefan Uranitsch ist Allgemein- und Viszeralchirurgie und hat sich als Senologe (Brustspezialist) auf die onkologische Chirurgie mit den Schwerpunkten Brusterhalt, Mastektomie und Rekonstruktion spezialisiert. Zuletzt war er im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Graz in leitender Funktion beschäftigt. „Ich freue mich darauf, das Brustgesundheitszentrum mitzuentwickeln und meine bisherigen Erfahrungen einfließen zu lassen“, betont der 42-Jährige vor dem Start.
Die Brustgesundheit soll im Burgenland auf den Goldstandard gebracht werden. Ziel ist es, Patienten ganzheitlich zu betreuen.
OA Dr. Stefan Uranitsch, Leiter des Brustgesundheitszentrums
Den Patienten will man künftig eine ganzheitliche Betreuung bieten und das Leistungsspektrum weiter ausbauen. Zudem sind Kooperationen mit dem LKH-Universitätsklinikum Graz und mit plastischen Chirurgen geplant. „Es freut mich, dass wir – wie seit längerem geplant – den Generationswechsel im Brustgesundheitszentrum in Güssing vollziehen können. Mein Dank gilt auch Primarius Willhuber, der als Chef der Chirurgie in Güssing die Abteilung in Rekordtempo wieder auf Schiene gebracht hat. Das sichert die Versorgung der gesamten Region ab“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
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