Eine VCÖ-Analyse mit Daten der Asfinag zeigt das Verkehrsaufkommen im ersten Halbjahr auf den Tiroler Autobahnen. Dabei ist eines auffällig: An fast allen Zählstellen wurden mehr Pkw gemessen als im Vorjahr. Die A12 ist der Hotspot.
Unterschiedliche Entwicklungen in Sachen Verkehr auf Tirols Autobahnen gab es im ersten Halbjahr dieses Jahres. Nach Angaben des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) wurden laut Asfinag-Daten bei 18 von 24 Zählstellen weniger Lkw gezählt als noch im Vorjahr. Anders beim Autoverkehr: Hier wurden bei 23 von 24 Stellen mehr Pkw vermerkt.
Die Zunahme des Verkehrs ist kein Naturgesetz. Im Gegenteil, wo häufige öffentliche Verkehrsverbindungen in der Nähe sind, werden diese auch von vielen genutzt.
VCÖ-Experte Michael Schwendinger
Inntalautobahn als Hotspot
Der am stärksten befahrene Abschnitt war die Inntalautobahn. Bei Ampass waren fast 14 Millionen Kfz unterwegs. Bei Kematen wurden rund 12 Millionen Fahrzeuge gezählt. „Die Zunahme des Verkehrs ist kein Naturgesetz. Im Gegenteil, wo häufige öffentliche Verkehrsverbindungen in der Nähe sind, werden diese auch von vielen genutzt“, sagt VCÖ-Experte Michael Schwendinger.
Es brauche weitere Verbesserungen im öffentlichen Verkehr – auch auf Autobahnen und Schnellstraßen. Überarbeitet gehöre auch die Raumordnung und Siedlungsentwicklung.
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