Der Tiersupermarkt Fressnapf könnte viel Geld mit dem Verkauf von Hunde- und Katzenwelpen erwirtschaften. Doch darauf verzichtet der Konzern aus Tierschutzgründen bewusst. Und diese Woche bewies das erfolgreiche Unternehmen einmal mehr seine Tierliebe. Hermann Gsandtner, der engagierte Wiener Tierschutzombudsmann, informierte mich, dass in einer Werbeaussendung von Fressnapf ein Hamsterkäfig angeboten wird, welcher nicht der in Österreich vorgeschriebenen Mindestgröße entspricht.
Per Mail wandte ich mich an Norbert Marschallinger, Geschäftsführer von Fressnapf, um ihn darauf hinzuweisen. Wobei ich anfügen muss, dass nicht der Verkauf eines solche Käfigs per Gesetz verboten ist, sondern die Haltung eines Tieres in diesem. Innerhalb von Minuten erhielt ich folgende Antwort von Norbert Marschallinger: "Mit Bedauern habe ich Ihr Mail gelesen. Tierschutz ist uns wichtig, und dazu zählt auch, gesetzliche Mindestanforderungen bei Käfigen zu berücksichtigen. Ich möchte mich für diesen Fehler entschuldigen, und wir werden den Artikel umgehend aus dem Sortiment entfernen."
Auch die Sportartikel-Kette Hervis zeigt Tierliebe. Ab sofort werden in den Geschäften keine Produkte mit Pelzbesatz verkauft. "Wir übernehmen soziale Verantwortung", so Geschäftsführer Alfred Eichblatt. Ich hoffe, dass viele weitere Manager sich dieser Verantwortung ebenfalls bewusst werden!
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