Hüttenwirt Gotthard Kaiser ist nach dem gewaltigen Felssturz in Neukirchen in Salzburg schon wieder guter Dinge. Das Geröll ging nur knapp an der Stockeralm vorbei.
„Es hat gekracht und dann ist eh schon der Staub dahergekommen“, berichtet Hüttenwirt Kaiser vom dramatischen Felssturz am Mittwochabend im Untersulzbachtal in Neukirchen am Großvenediger. Die gewaltigen Felsmassen verfehlten die Stockeralm nur knapp. Die Schutzhütte und ihre Besucher blieben unversehrt. Alm und Gäste seien nur „eingestaubt“ worden, berichtet die Feuerwehr Neukirchen.
Hüttenwirt Kaiser ist im Gespräch mit der „Krone“ am Donnerstagvormittag schon wieder guter Dinge: „Heute ist alles weiß vom Staub. Aber das meiste habe ich schon wieder weggeblasen. Die Tische sind abgewischt und die ersten Gäste sind schon wieder da. Das Gestein liegt alles oben beim Felsen. Es ist alles gut gegangen.“
Landesgeologe wird Felssturz begutachten
Die Feuerwehr war vom Neukirchener Bürgermeister alarmiert worden, nachdem der Ortschef einen Anruf über den Felssturz erhalten hatte. Die genauen Hintergründe zum Felssturz wird Landesgeologe Gerald Valentin voraussichtlich bei einem Lokalaugenschein untersuchen.
Fest steht: Es war nicht der erste Felssturz im Bereich der Stockeralm. Vor acht Jahren kam schon einmal Gestein den Berg herunter. „Damals war es aber deutlich mehr. Aber auch da ist nichts passiert“, erzählt Kaiser.
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