Unkraut vergeht bekanntlich nicht – aber KI-unterstützte Geräte könnten helfen und dazu beitragen, menschliche Arbeit sinnvoller einzusetzen. Aus diesem Grund werden am Steyrer Campus der FH Oberösterreich verschiedene innovative Methoden zur Unkrautbekämpfung auf Herz und Nieren geprüft.
Bio- und konventionelle Bauern teilen sich einen alten Feind: das Unkraut. Dessen Bekämpfung ist sowohl arbeits- als auch kostenintensiv. Doch die mühselige Handarbeit, mechanische Beikraut-Regulierung oder Herbizide könnten bald der Vergangenheit angehören.
Menschliche Arbeit sinnvoller einsetzen
Am Campus Steyr nimmt ein Team um Michael Schmidthaler von der FH OÖ in einem Forschungsprojekt verschiedene Methoden der Unkrautbekämpfung unter die Lupe. „Computertechnologien könnten künftig manche Tätigkeiten übernehmen und helfen, menschliche Arbeit sinnvoller einzusetzen. Jetzt prüfen wir, ob und bei welchen Kulturen das gut funktionieren kann“, so der Professor.
Maschine erkennt Unkraut
Geräte der oberösterreichischen Firmen Pöttinger und Einböck stehen auf dem Prüfstand, ebenso wie ein Traktor von CNH Industrial aus St. Valentin und ein deutscher Hackroboter. Dieser ist mit einem selbstlernenden Kamerasystem ausgestattet, welches Unkraut erkennt und jätet.
Bereits bei „Feldversuchen“ im Einsatz
Das elektrische Fahrzeug kann sich selbst aufladen, und rund um die Uhr betrieben werden. Auf den Feldern mehrerer Bauernhöfe sowie bei höheren landwirtschaftlichen und technischen Lehranstalten drehen die intelligenten Maschinen bereits ihre Runden.
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