Lob und Kritik kommt von der FPÖ nach Vorstoß des steirischen Landeshauptmanns zu einer Verschärfung des Staatsbürgerschaftsgesetzes.
Via „Krone“ hat der steirische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) seine Forderung nach einer Verschärfung des Staatsbürgerschaftsgesetzes erneuert. Wie berichtet, wurden heuer bereits 841 Menschen eingebürgert – 168 davon aus Afghanistan und Syrien.
Der Landeschef will die Spielregeln deshalb verschärfen, fordert eine Abschaffung der verkürzten Frist von sechs Jahren, und neben einem Test mit geschichtlichen Fragen „soll jeder Anwärter auch vermitteln, dass er unsere westlichen Werte teilt“. Wenig überraschend läuft er mit dieser Forderung bei der FPÖ offene Türen ein.
„Unsägliche Koalition mit den Grünen ...“
„Leider ist die ÖVP auf Bundesebene aber aufgrund der unsäglichen Koalition mit den Grünen nicht imstande, eine Verschärfung des Staatsbürgerschaftsrechts umzusetzen. Die Forderung des Landeshauptmannes scheitert also an seiner eigenen Bundespartei“, sagt der steirische FPÖ-Chef Mario Kunasek.
Die laut seiner Ansicht dringende Reform werde es nur mit der FPÖ geben. „Türkis-Grün hat bewiesen, dass sie es nicht zuwege bringen, und eine Babler-SPÖ wäre ohnehin nicht gewillt, diesbezüglich tätig zu werden“, sagt der blaue Spitzenkandidat.
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