Unverhofft kommt oft! Dank der Absage von Casper Ruud in Kitzbühel zieht der Radstädter Lukas Neumayer per Wildcard in den Hauptbewerb ein. Dort trifft er auf Österreichs aktuelle Nummer eins. Eigentlich war ein Antreten des 21-Jährigen in der Gamsstadt nicht geplant.
Des einen Leid, des anderen Freud. Dass der topgesetzte Casper Ruud am Freitag kurzfristig für das ATP-250-Turnier in Kitzbühel absagte, ist für die Veranstalter ein Dämpfer. Immerhin liegt der Norweger in der Weltrangliste auf Platz neun und wäre in der Gamsstadt der absolute Superstar gewesen. Aber durch seinen Verzicht kommt ein junger Österreicher zum Handkuss. Der Radstädter Lukas Neumayer nimmt dank einer Wildcard den frei gewordenen Platz im Hauptfeld ein. Damit stehen mit Dominic Thiem, Sebastian Ofner, Joel Schwärzler sowie Neumayer vier Österreicher im Hauptfeld von Kitzbühel.
Zwei davon spielen gleich in der ersten Runde gegeneinander. In der ersten Runde kommt es zur Neuaflage des Finales von Salzburg 2023: Österreichs aktuelle Nummer eins Sebastian Ofner gegen Lukas Neumayer. Joel Schwärzler trifft auf den Brasilianer Thiago Seyboth Wild, Dominic Thiem spielt gegen Thiago Tirante.
„Wir sind sehr enttäuscht. Mittlerweile ist es fast schon normal geworden, dass Spieler bei Turnieren nennen und dann schier nach Belieben rausziehen. Das macht Turniere für die Veranstalter sehr schwer planbar und lässt uns in den Augen der Fans und Partner unglaubwürdig erscheinen“, erklärte Turnier-Direktor Alexander Antonitsch.
Dass Neumayer jetzt doch in Kitzbühel startet, kommt überraschend. Nach seinem Viertelfinalaus beim ATP-125-Challenger in Salzburg erklärte er gegenüber der „Krone“, dass es „Kommunikationsprobleme“ mit dem Turnier gab und er deshalb nicht startet. „Der Zuständige hat mir immer gesagt, dass er es nächste Woche fixiert – das hat er nicht gemacht“, erklärte der 21-Jährige, der deshalb für die Turniere in Tels, wo er als Topgesetzter mit einem 6:1, 6:3 gegen den US-Amerikaner Toby Kodat ins Finale einzog, Verona und San Marino nannte.
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