Während der „durchschnittliche“ Festspielgast überlegt, ob er mit Auto, Taxi oder Bus anreist, muss sich der deutsche Kanzler und Luftfahrtliebhaber Friedrich Merz zwischen seinen Flugzeugen entscheiden. Für den Festspielbesuch in Salzburg musste definitiv mehr Stauraum für Gepäck her.
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat ein Faible fürs Fliegen. Neben einem Flugschein besitzt der 69-Jährige sogar ein eigenes Privatflugzeug. Mit der Propellermaschine, eine Diamond DA6, die mit fünf Sitzen ausgestattet ist, chauffiert er sich gerne selber von A nach B.
Für Diskussionen sorgte etwa im Juli 2022 Merz‘ Anreise per Privatflugzeug zur Hochzeit des damaligen Bundesfinanzministers Christian Lindner auf der Nordseeinsel Sylt. Seine Flüge „verbrauchen weniger Sprit als jeder Dienstwagen“ versuchte Merz sich immer wieder zu rechtfertigen.
Naheliegend eigentlich, dass der deutsche Kanzler am geschätzten Privatflughafen-Standort Salzburg auch selber einfliegt. Aber da sich der Politiker noch bis Samstagvormittag in Bayreuth bei den Festspielen aufhielt, galt es offenbar mehr Gepäck – wie etwa das Dirndl seiner Gattin Charlotte – zu transportieren.
Für den Weiterweg in die Mozartstadt setzte Merz deshalb lieber auf einen größeren Flieger der Flugbereitschaft der Bundeswehr. Empfangen wurde der 69-Jährige am Salzburger Flughafen von einer Polizei-Eskorte mit zehn Fahrzeugen.
Geändert wurde das Sicherheitskonzept für den Staatsgast aufgrund des Vorfalls bei der Festspieleröffnung nicht. Damit konnte Friedrich Merz aber offensichtlich gut leben. Autogrammjäger vor dem Hotel Sacher wies er am Nachmittag eigenständig ab. Und auch auf dem Weg zur Jedermann-Vorstellung am Abend huschte er in einer Traube mit seinen Sicherheitsleuten eilig durch den Regen ins Große Festspielhaus.
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