Am Mittwoch um 12.20 Uhr wurde die Bergrettung in Zell am See (Bezirk Pinzgau) alarmiert: Ein Tandempilot war mit seinem Gleitschirm in einem Baum hängen geblieben. Der Pilot und sein Passagier waren um die Mittagszeit von der Schmittenhöhe bei grenzwertigen Witterungsbedinungen gestartet.
Der Flug des Paragleit-Unternehmers aus Kaprun endete schließlich im Fürthbachgraben südlich des Schmittenhöhe-Gipfels. Das Rettungshubschrauberteam „Alpin Heli 6“ konnte in einem Sichtflug feststellen, dass beide Passagiere unverletzt waren. Der in Zell stationierte Helikopter drehte also wieder ab. Acht Bergretter der Zeller Ortsstelle stiegen derweil zur Unfallstelle im Bereich der Lauferalm (784 m) auf.
Pilot und Passagier blieben unverletzt
Beim Eintreffen fand die Bergrettung Pilot und Passagier in etwa 15 Metern über dem Boden im Baum vor. Mit einer speziellen Motorsäge entfernten die Bergretter einige Äste. Anschließend kämpften sie sich mit der Baumbergeausrüstung zu den Verunglückten vor. „Wir konnten die beiden nach etwa eineinhalb Stunden bergen und im Anschluss unverletzt ins Tal bringen“, sagte der Zeller Einsatz- und Ortsstellenleiter, Thomas Schwaiger.
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