Der ehemalige FIFA-Schiedsrichter Manuel Gräfe hat mit seiner Reaktion auf das Liebes-Outing von Ralf Schumacher für Wirbel gesorgt. Darin kritisierte er den ehemaligen Formel-1-Piloten für den Zeitpunkt des Outings und seine Ehe mit Cora. Dafür erntete er viel Kritik und legte anschließend nochmal nach.
„Nein, Jahre zu spät und vorher unter falschen Voraussetzungen geheiratet. Ehrlichkeit von Anfang an wäre der richtige und aufrichtige Weg“, so kommentierte Gräfe einen Post zum Schumacher-Outing bei „ran“ und erntete dafür innerhalb kurzer Zeit viel Kritik. Der ehemalige Schiedsrichter ist sich zudem sicher, dass einige Personen bereits während Schumachers Formel-1-Karriere bereits davon gewusst hätten.
Aussagen, die bei vielen Usern für Kopfschütteln und heftige Reaktionen sorgten. Gräfe sah sich dadurch falsch verstanden und war auf X um eine Klarstellung bemüht: „Wer bestreitet, dass es wichtig und richtig ist.. Es geht nur darum, zu ermutigen nicht erst nach der Karriere und so spät.. !!! Nicht mehr und nicht weniger“. Warum seine Aussagen dermaßen kritisiert werden können, könne der 50-Jährige nicht nachvollziehen.
Gräfe legt nochmal nach
„Leben und leben lassen gilt es zu stärken. Aber früh und ehrlich wäre besser“, damit schließt der ehemalige Bundesliga-Schiedsrichter seine Nachricht. Die Wogen glätten konnte er mit dieser Nachricht auf jeden Fall nicht.
Schumacher selbst meldete sich unterdessen mit einem weiteren Instagram-Post zu Wort. Neben dem Foto, das ihn zusammen mit seinem Partner zeigt, schreibt er: „Herzlichen Dank für die zahlreichen Glückwünsche und Kommentare. Wir sind sehr glücklich und danken euch allen“. Mit einem Foto auf Instagram, das ihn gemeinsam mit seinem Freund zeigt, hatte sich Ex-Formel-1-Pilot Ralf Schumacher am vergangenen Sonntag öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt.
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