Sie muss es geahnt haben, dass ihr Tod kurz bevorsteht. Nach dem Ende ihrer elfjährigen Ehe im April 2023 hatte Shannen Doherty erbittert darum gekämpft, finanzielle Unterstützung von ihrem Ex-Ehemann Kurt Iswarienko zu bekommen.
In Gerichtsdokumenten beschuldigte sie den Fotografen sogar, das Verfahren hinauszuzögern – „weil er darauf wartet, dass ich sterbe und er dann nichts zahlen muss.“
Jetzt stellt sich heraus: Die ehemalige „Beverly Hills 90210“-Schönheit hatte am 12. Juli dann doch der Scheidung stattgegeben und auf jegliche finanzielle Unterstützung „für immer“ verzichtet. Einen Tag später war die 53-Jährige tot.
Lange Krankheit führte zu Bruch
Doherty hatte Iswarienko 2011 das Jawort gegeben – es war nach Ashley Hamilton und Rick Salmon bereits ihre dritte Ehe. Ihr Mann stand ihr bei, als sie 2015 erstmalig mit Brustkrebs diagnostiziert wurde und auch als ihr tödliches Leiden zurückkehrte. Doch die lange Krankheit mit all den Rückschlägen führte zum Bruch und dazu, dass Doherty im April 2023 die Scheidung einreichte. Sie verlangte Unterhalt von Iswarienko, da sie wegen ihrer Krebsbehandlung nicht mehr arbeiten und kaum noch Einkommen hatte.
Streit um Unterhalt
Laut der bei „People“ veröffentlichten Gerichtsunterlagen machte Doherty dem 49-Jährigen dann im Juni 2024 schwere Vorwürfe: „Es ist einfach nicht rechtens, dass es Kurt erlaubt ist, unsere Scheidung weiter hinauszuzögern. Er hofft, dass ich sterbe, ehe er gezwungen ist, mir Unterhalt zu zahlen. Er lebt sein Leben einfach weiter, während er sich seiner Verantwortung gegenüber seiner sterbenden Frau, mit der er elf Jahre verheiratet war, entzieht.“
Am Todestag finalisiert
Iswarienkos Anwältin Katherine Heersema schoss zurück, dass sich Doherty im Oktober 2023 geweigert hätte, einen Schlichtungs-Deal anzunehmen: „Kurt wartet nicht auf Shannens Tod, er will das Beste für sie und dass beide ihr nächstes Kapitel im Leben aufschlagen können.“
Laut „People“ unterschrieb Doherty dann doch die außergerichtliche Einigung, in der sie „mit vollem Wissen für immer auf das Recht auf Unterhalt“ verzichtete. Dasselbe Dokument unterschrieb dann auch Iswarienko am 13. Juli – da war Doherty bereits tot.
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