Di, 21. August 2018

Bei Einsatz in USA

24.12.2012 22:15

Feuerwehrmänner in Hinterhalt gelockt und erschossen

Zwei Feuerwehrmänner sind am Heiligen Abend im US-Bundesstaat New York offensichtlich in eine Falle gelockt und erschossen worden. Der Schütze habe das Feuer eröffnet und zwei weitere Feuerwehrleute verletzt, als die Einsatzkräfte Montag früh zu einem Löscheinsatz in der Kleinstadt Webster eintrafen, sagte der örtliche Polizeichef Gerald Pickering. Demnach starb auch der Angreifer vor Ort.

Der Vorfall ereignete sich in einer Gegend am Ufer des Sees von Ontario. Die Freiwillige Feuerwehr war durch einen Anruf über den Brand informiert worden, wie Pickering erklärte. Als die Einsatzkräfte gegen 6 Uhr früh eintrafen, wurde auf sie geschossen. Zwei Feuerwehrleute wurden getötet, zwei weitere wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Ihr Zustand war besorgniserregend, wie der Polizeichef erläuterte.

"Es gab eine Verfolgungsjagd"
Die Umstände des Todes des Schützen waren Pickering zufolge noch unklar. Er könnte durch Sicherheitskräfte erschossen worden sein oder sich selbst getötet haben. "Es gab eine Verfolgungsjagd" mit Polizisten, sagte der Polizeichef. Die Ermittler gingen am Montag davon aus, dass es nur einen Angreifer gegeben habe. Zunächst war gemutmaßt worden, dass es mehrere Täter waren.

Das Feuer (siehe Bild 2) hatte sich schnell ausgebreitet und vier Häuser vollständig zerstört. Vier weitere Häuser wurden durch die Flammen schwer beschädigt, wie die Behörden mitteilten. Wie die Zeitung "Democrat and Chronicle" berichtete, riegelte die Polizei den Ort des Geschehens ab, die Anwohner wurden in Sicherheit gebracht. Die 5.000-Einwohner-Stadt stand am Montag unter Schock. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, verurteilte die "schreckliche Schießerei" und drückte den Familien der Opfer sein Beileid aus.

Amoklauf an Grundschule vor über einer Woche
In den USA wird nach dem Amoklauf von Newtown derzeit wieder leidenschaftlich über den richtigen Umgang mit Waffen diskutiert. Am 14. Dezember waren in der Sandy-Hook-Grundschule 20 sechs und sieben Jahre alte Kinder sowie sechs Erwachsene erschossen worden. Der 20-jährige Täter, der zuvor zu Hause auch seine Mutter getötet hatte, richtete sich nach der Bluttat selbst.

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