Seine Stimme hört sich noch immer leicht kratzig an, am Montag unterzieht sich Markus Fuchs einem gründlichen Gesundheitscheck. Ein Virus hat Österreichs schnellsten Mann zuletzt seinen zehnten Staatsmeistertitel über 100 Meter gekostet. Dafür flatterte wenige Tage später das Ticket für seine ersten olympischen Spiele in Paris herein. Das gab dem 28-Jährigen wieder neuen Auftrieb.
„Der Titel ist nur geborgt, nächstes Jahr schlage ich zurück“, verprach Fuchs nach der Staatsmeisterschaft Noel Waroschitz. Dieser hatte ihn in 10,40 um neun Tausendstel (!) besiegt. „Ich bin davor schon vom Training in Zürich abgereist, weil ich krank geworden bin“, erzählt der 10,08-Rekordler, „nach der Meisterschaft hat es mich dann noch einmal zerlegt.“
Vielleicht eine notwendige Pause: „Es war so viel Trubel, von mir ist mit der Nominierung die Last der letzten Jahre abgefallen. Ich hab etwas geschafft, von dem ich selbst lange nicht einmal wusste, dass ich es schaffen kann.“
Ob er den Start beim Meeting in La Chaux de Fonds (Fra) am Wochenende schafft, kann er derzeit hingegen nicht sagen. „Aber ich hatte so eine Situation schon vor zwei Jahren, und danach war ich noch schneller!“
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