Doch der ÖFB-Teamchef glaubt an seine Mannschaft. "Die Spieler wissen genau, was auf dem Spiel steht. Ich brauche keinen neuen Hoffnungsschimmer." Hoffnungsschimmer Steffen Hofmann scheint zumindest in der WM-Qualifikation kein Thema mehr zu sein, die Erteilung der Spielberechtigung für den deutschen Rapid-Kapitän durch die FIFA ist weiterhin fraglich.
Stranzl kehrt zurück
Dafür kehrt in Martin Stranzl ein Schlüsselspieler ins ÖFB-Team zurück. Der VfB-Stuttgart-Legionär könnte in Polen auch in einer defensiven Mittelfeldrolle zu sehen sein, in der er schon im März in Wales (2:0) brilliert hatte.
Linz wieder mit dabei
Auch im Angriff ist Krankl mit latenten Problemen konfrontiert: LASK-Star Ivica Vastic ist gegen Polen gesperrt, daher nur auf Abruf nominiert, Japan-Legionär Mario Haas nach seiner Meniskusoperation noch nicht fit. "Das tut besonders weh, denn Haas hat immer gut gespielt und Tore gemacht", erklärte der ÖFB-Teamchef, der laut eigenen Angaben trotz "dürftiger" Personalsituation mit Akagündüz und Mayrleb zwei weitere gute Konterstürmer zur Verfügung hat. Gegenüber dem angeschlagenen Roland Kollmann (GAK) gab der Wiener Roland Linz (Austria) den Vorzug.
Schottland-Rookies wieder dabei
Dazu kommt mit Ried-Angreifer Sanel Kuljic, dem Torschützenkönig der vergangenen Saison in der Ersten Liga, einer von drei Spielern, die gegen Schottland ihr Teamdebüt gegeben hatten. Auch die Sturm- Youngsters Ronald Gercaliu und Jürgen Säumel stehen im 22-köpfigen ÖFB-Aufgebot für die WM-Qualifikation.
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