Raiders Tirol gegen Vienna Vikings. Das ist der ewige Football-Schlager. In TV-Experten Daniel Fettner schlagen beim ELF-Duell am Samstag zwei Herzen in der Brust. Einerseits trug er viele Jahre den Vikings-Dress, andererseits fühlt sich der Bruder von Skisprung-Star Manuel Fettner als Halb-Tiroler.
Raiders oder Vikings. Das ist im heimischen Football fast eine Glaubensfrage. Nach fünf verlorenen Duellen drückt TV-Experte Daniel Fettner im ELF-Schlager am Samstag im Tivoli ein bisschen den Tirolern die Daumen: „Weil es für den Football in Österreich richtig gut wäre.“
Der Name Fettner steht in Österreich eigentlich für das Skispringen. Manuel Fettner erlangte spätestens mit Olympia-Silber bei den Spielen in Peking Legendenstatus.
„Und ich war stolz drauf“
„Die Figur fürs Springen hätte ich auch gehabt“, lacht Bruder Daniel. Der jetzige Pressesprecher der ÖSV-Skispringer entschied sich aber für Football. Mit knapp 170 Zentimeter und 68 Kilo erfüllte er dabei das Klischee vom 140-Koloss in keinster Weise: „Im Football nannten mich alle nur die Kampfgelse. Und ich war stolz drauf.“
Viele Titel mit Vikings
Anfang der 2000er-Jahre machte sich Daniel (in Wien aufgewachsen) bei den Vikings einen Namen. Er gewann als Cornerback (Passverteidiger) fünfmal die Austrian Bowl, zudem durfte er sich dreimal den Eurobowl-Ring anstecken.
Für Fettner stehen die Chancen auf den ersten Raiders-Sieg in der ELF gegen den ewigen Erzrivalen gut: „Tirol hat in diesem Jahr eine ausbalancierte Offense und eine starke Defense.“
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