Schneebrett gelöst

Lawinenunglück in Tirol endet für 40-Jährigen tödlich

Österreich
13.12.2012 08:35
Bei einem Lawinenabgang in Serfaus im Tiroler Bezirk Landeck ist am Mittwochvormittag ein Skifahrer tödlich verunglückt. Er hatte mit zwei Begleitern einen Hang außerhalb des gesicherten Skiraums gequert. Der Verschüttete, ein 40-jähriger Tscheche, wurde nach 20 Minuten geborgen und reanimiert - er starb aber später im Krankenhaus.

Das Trio hatte unterhalb jenes Skiweges, der Richtung Masner führt, gegen 10 Uhr einen Hang befahren wollen. Dabei lösten die Männer laut Einsatzkräften die Lawine aus - es war vermutlich der 40-Jährige selbst, der das Schneebrett lostrat. Der Sportler wurde daraufhin 1,2 Meter tief verschüttet.

Die alarmierten Bergbahnmitarbeiter und seine Begleiter, zwei Snowboarder, begannen umgehend mit der Suche und konnten den Verunglückten nach 20 Minuten orten und befreien. In der Zwischenzeit war auch der Notarzthubschrauber eingetroffen.

Noch am Lawinenkegel wurde der 40-Jährige reanimiert und dann in die Innsbrucker Universitätsklinik geflogen, wo die Ärzte in der Nacht auf Donnerstag schließlich den Kampf um sein Leben verloren. Die Begleiter des Mannes werden in Serfaus betreut.

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