Hinter den Kulissen der noch bis einschließlich Sonntag stattfindenden Springreit-Staatsmeisterschaften in Linz wird in der Stahlstadt an mehreren Pferde-Topevents an einer völlig neuen Location gebastelt. Mittendrin stattt nur dabei ist ein ehemaliger Olympia-Reiter . .
Wird die Donau dann gar zum Wassergraben?
Auch wenn es dazu wohl nicht ganz kommen dürfte, liebäugelt Linz mit einem spektakulären Reit-Event, über das auch bereits die Stadtpolitik eingeweiht ist und in dem zumindest der Wassergraben mit Donauwasser gefüllt werden dürfte . . .
Das sickerte bei den am Sonntag in Ebelsberg zu Ende gehenden Springreit-Staatsmeisterschaften durch. Soll heißen: Ex-Olympia-Reiter Helmut Morbitzer möchte als Veranstaltungsprofi das Jahrmarktgelände in Urfahr ab 2025 nicht nur für sein CSIO – von dieser Turnierkategorie vergibt der Weltverband FEI pro Jahr und Nation nur ein Event – regelmäßig nützen.
Feinkost-Gigant als Sponsor
„Ich möchte dort auch ein Pferde-Fest austragen“, sagt Morbitzer, der betreffend der Errichtung eines mobilen Reitstadions bereits mit Stadt-Vize und Sportstadträtin Karin Hörzing in Kontakt steht. „In den nächsten 14 Tagen wird es weitere Gespräche geben“, sagt der 68-Jährige. Der betont: „Machbar erscheint mir die schon länger vorschwebende Idee nur, weil die Firma Sprehe den Sponsorvertrag mit uns zuletzt gleich um drei Jahre verlängert hat.“
Reit-Events im Stadtzentrum
Gemeint ist damit der deutsche Feinkost-Gigant, dessen Jahresumsatz zuletzt bei 700 Millionen Euro lag und der nun wie Morbitzer den Springreitsport mehr ins Stadtzentrum holen und damit auf die Zuschauer zugehen will.
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