Die oberösterreichische UVP-Behörde gibt grünes Licht für die Mühlviertel-Leitung. Das Projekt umfasst eine 40 Kilometer lange 110-kV-Freileitung zwischen Rohrbach und Waldburg sowie ein neues Umspannwerk in Bad Leonfelden.
Die Prüfung hat 21 Monate in Anspruch genommen. Es wurden zahlreiche Auflagen erteilt. So müssen beispielsweise für jeden von Fledermäusen besiedelten Baum, der entfernt wird, drei seminatürliche Fledermaushöhlen im Umfeld angebracht oder Ameisenhügel geschont werden. Die öffentliche Kundmachung der Entscheidung soll in den kommenden Tagen erfolgen, berichten die „OÖN“. Zwei Wochen danach beginnt die vierwöchige Rechtsmittelfrist zu laufen.
Projekt war umstritten
Das Projekt der Netzbetreiber Netz Oberösterreich und Linz Netz war umstritten. Gegner wollten, dass anstelle der Freileitung die geplante Verbindung als Erdkabel ausgeführt wird. Der UVP-Behörde sei aber kein Antrag zur Umsetzung des Projekts als Erdkabel vorgelegt worden, daher sei das auch nicht geprüft worden, hieß es.
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