Bryan Zaragoza wird bei Thomas Tuchels Abschied wohl kaum Tränen vergossen haben. Ganz im Gegenteil: Im Interview mit Twitch-Streamer Gerard Romero packte der Spanier nun über sein schwieriges Verhältnis zum ehemaligen Bayern-Trainer aus.
„Mir wurde von einigen Leuten gesagt, dass Tuchel ein wenig Spanisch sprechen würde. Ich weiß nicht, ob er das nicht anwenden wollte, mit mir hat er jedenfalls kein Wort gesprochen, nicht mal ‘Hallo‘ gesagt“, schilderte Zaragoza.
Der Flügelstürmer war im Februar von Granada zu den Münchnern gewechselt, brachte es unter Tuchel allerdings nur auf sieben Kurzeinsätze. Entsprechend angespannt war das Verhältnis zwischen Spieler und Trainer.
„Er sagte, dass er mich wollte“
Kurios: Laut Zaragoza war es ausgerechnet Tuchel, der den Transfer vorangetrieben hatte. „Vor meiner Unterschrift habe ich sowohl mit dem Klub als auch mit dem Trainer gesprochen, der mich kennenlernen wollte. Ich kam damals positiv erstaunt aus dem Meeting, weil er mir Dinge gesagt hat, die mir sehr gefallen haben. Er sagte, dass er mich wollte“, so der 22-Jährige.
Mit Neo-Trainer Vincent Kompany sieht Zaragoza nun eine neue Chance, sich zu beweisen. „Wenn ich das Vertrauen und die Möglichkeiten bekomme, kann ich auf einem guten Niveau sein“, ist der Offensivprofi überzeugt.
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