Schrecklicher Freizeitunfall am Mittwochvormittag in Innsbruck: Eine Paragleiterin verlor kurz vor der Landung die Kontrolle über ihren Schirm. Sie krachte zunächst gegen ein Hausdach und stürzte dann ins Gebüsch ab. Die 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Bereits am Dienstag war es im Bezirk Kitzbühel zu einem Gleitschirm-Absturz gekommen.
Gegen 9 Uhr startete die 26-jährige Deutsche mit ihrem Gleitschirm auf der Innsbrucker Seegrube in rund 1900 Metern Seehöhe. Ziel wäre eigentlich der Landeplatz nahe der Technischen Universität gewesen. Doch es kam anders!
Kurz vor Landung Kontrolle verloren
Im Landeanflug sei der Schirm der 26-Jährigen im Bereich der Peerhofstraße aufgrund des lebhaften Talwindes plötzlich stark abgesackt. „Bodennahe Turbulenzen“ hätten zudem dazu geführt, dass die Frau die Kontrolle verlor.
„Die Gleitschirmfliegerin schlug daraufhin zunächst auf dem Dach eines Wohnhauses auf. Anschließend stürzte sie weitere zehn Meter vom Dach in die Tiefe in das dortige Gebüsch“, berichtete die Polizei.
Eine Bewohnerin des Hauses, die durch den Aufprall auf den Unfall aufmerksam wurde, setzte umgehend die Rettungskette in Gang.
Die Polizei
Schwerverletzte mit Rettung in Klinik
Die 26-Jährige erlitt schwere Verletzungen. „Eine Bewohnerin des Hauses, die durch den Aufprall auf den Unfall aufmerksam wurde, setzte umgehend die Rettungskette in Gang“, so die Ermittler weiter. Nach der Erstversorgung wurde die Schwerverletzte in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.
Paragleiter stürzte 20 Meter ab
Bereits am Dienstag war es in Westendorf im Bezirk Kitzbühel zu einem Absturz gekommen. Ein 69-jähriger Deutscher war gegen Mittag mit seinem Gleitschirm vom Startplatz auf der Choralpe losgeflogen. Kurz nach dem Startvorgang dürfte der Pilot die Kontrolle verloren haben – er stürzte aus einer Höhe von zirka 20 Metern ab.
In Klinikum nach Bayern überstellt
„Dabei zog sich der Deutsche schwere Verletzungen zu“, berichtete die Polizei. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde er mit dem Notarzthubschrauber zunächst ins Bezirkskrankenhaus St. Johann geflogen und dann ins bayrische Klinikum nach Murnau überstellt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.