Starke Regenfälle
Gardasee so voll wie seit 47 Jahren nicht mehr
Nach starken Regenfällen in den vergangenen Tagen hat der Gardasee den höchsten Pegel seit 47 Jahren erreicht. An einem einzigen Tag sei der Pegel um zehn Zentimeter angestiegen, sagte der Chef der Garda-Gemeinschaft Pierlucio Ceresa.
„Das entspricht einem Wasservolumen von 50 Millionen Kubikmetern (...). Die Situation wurde klug gehandhabt, mit außergewöhnlichen Abflüssen des Flusses Mincio.“ Derzeit liegt der Pegel 146 Zentimeter über dem hydrometrischen Nullpunkt in Peschiera, knapp einen Meter mehr als vor einem Jahr.
Es gebe kein Problem für den Tourismus, versicherte Ceresa. Alle Strände seien geöffnet, die Schifffahrt verlaufe regelmäßig. Die außergewöhnlichen Abflüsse gibt es ihm nach seit einem Monat – sie würden garantieren, dass es „keine großen Unannehmlichkeiten gibt.“
Schlechtes Wetter hält an
Der Start in die Sommersaison hat bisher jedoch viele Touristikerinnen und Touristiker in der Gegend enttäuscht. Zahlreiche Urlaubende flüchteten vor dem Dauerregen und verkürzten ihren Aufenthalt. Die Strände sind derzeit leer, die Strandbadbetreiber bangen um ihre Einkünfte.
Das schlechte Wetter in der Region hält auch weiterhin an. In weniger als sechs Monaten ist heuer mehr Regen gefallen als im gesamten Jahr 2022. Die Tourismusbranche hofft nun auf stabileres Wetter im Juli.







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.