Wie die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte, wurde gegen jenen Algerier, der im Oktober 2023 eine einstige Bewohnerin eines Pensionistenwohnhauses in Wien-Wieden überfallen, ausgeraubt und vergewaltigt haben soll, Anklage erhoben. Der 28-Jährige war bei dem brutalen Angriff zurechnungsfähig.
Ein grauenhaftes Verbrechen wird demnächst im Wiener Landesgericht Thema sein. Die Staatsanwaltschaft Wien bestätigte gegenüber der „Krone“, dass sie Anklage gegen jenen 28-jährigen Algerier erhoben hat, der am 11. Oktober eine 92-Jährige im Pensionistenwohnheim in Wien-Wieden überfallen, ausgeraubt und vergewaltigt haben soll.
Die nicht rechtskräftige Anklageschrift wirft dem unterstandslosen Mann, der sich unter einem Aliasnamen als 23-Jähriger ausgegeben hatte, unter anderem Vergewaltigung, schweren Raub, Freiheitsentziehung, Sachbeschädigung und gewerbsmäßigen Diebstahl vor.
Opfer eingesperrt und Wasserhahn aufgedreht
Zuerst soll der mit einem Küchenmesser bewaffnete Asylwerber seinem Opfer die Ringe und die Uhr entrissen haben, dann sei es zur Vergewaltigung gekommen. Laut der 14-seitigen Anklageschrift habe er die gehbehinderte Frau, die mittlerweile verstorben ist, anschließend in ihrer Wohneinheit eingesperrt und den Wasserhahn im Bad voll aufgedreht.
Ein Prozesstermin steht noch nicht fest. Es wird aber nicht um eine Unterbringung in einem forensisch-therapeutischen Zentrum gehen. Laut Gutachten sei der mutmaßliche Täter zurechnungsfähig gewesen. Eine schwere psychische Erkrankung wurde nicht attestiert.
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