Aktuelle Studie

Vorarlberger bewegen sich grüner vorwärts

Vorarlberg
18.06.2024 17:00

Eine aktuelle Studie zeigt erfreulichen Trend, Politik sieht sich durch Ergebnisse bestätigt und will weiter investieren.

Erstmals seit Erhebung ihres Mobilitätsverhaltens haben die Vorarlberger knapp über die Hälfte ihrer Wege umweltfreundlich, also mit Öffis, dem Rad oder zu Fuß zurückgelegt. Das geht aus einer vom Land in Auftrag gegebenen Studie hervor, die am Dienstag vorgestellt wurde. 
E-Bike als Treiber beim Umstieg

Dass der Anteil der per Rad zurückgelegten Wege seit der letzten Befragung 2017 um 38 Prozent gestiegen ist, führten Landeshauptmann Wallner (ÖVP) und Landesrat Zadra (Grüne) besonders auf den E-Bike-Boom zurück.

Ein Fahrrad-Anteil von 21,9 Prozent an den täglichen Wegen macht Vorarlberg zum Spitzenreiter unter den Bundesländern. Damit habe man das für 2030 ausgegebene Ziel eines Radanteils von 21 Prozent, das viele für zu ehrgeizig gehalten hätten, bereits jetzt überschritten, freute sich Landesrat Zadra.

Ein weiterer Grund dafür sei auch die leichtere Verknüpfung des Fahrrades mit anderen Mobilitätsformen, etwa durch Radboxen an den Bahnhöfen. Der Landeshauptmann schlussfolgerte, dass es für eine Verhaltensänderung der Bevölkerung neue, praktische und erschwinglich verfügbare Technologien wie das E-Bike brauche.

50,1 Prozent 

aller von Vorarlbergern zurückgelegten Wege werden mittlerweile umweltfreundlich bewältigt: Mit dem Rad (E-Bike), zu Fuß, mit dem Bus oder mit der Eisenbahn. 

Politik sieht sich bestätigt
Dass erstmals für 50,1 Prozent der Wege umweltfreundliche Arten von Mobilität genützt wurden, sehen Wallner und Zadra als Bestätigung für die getätigten Investitionen in die Öffis und die Fahrradinfrastruktur. Für 2024 sind erneut 50 Millionen für den öffentlichen Verkehr und 13,5 Millionen Euro für die Radinfrastruktur vorgesehen.

Die mit dem Auto zurückgelegten Wege sind im Vergleich zu 2017 von 42,9 auf 41,1 Prozent leicht gesunken. Der Anteil des öffentlichen Verkehrs ist mit 13,5 Prozent (2017: 13,6 Prozent) praktisch gleich geblieben. Das führte Zadra u.a. darauf zurück, dass viele relativ kurze Busfahrten durch Radfahrten ersetzt wurden.

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