Vor einem Jahr hat der Salzburger Landtag einstimmig die Prüfung für einen Ausbau der Beratung beschlossen. Was ist seither geschehen?
Es war der erste Erfolg der KPÖ Plus im Salzburger Landtag: Einstimmig wurde ein Antrag der Kommunisten beschlossen. Es herrschte Einigkeit, dass der Ausbau der Betriebskostenberatung durch das Land überprüft wird. Und seitdem? „Seitdem sind die Betriebskosten weiter gestiegen, aber was hat die Landesregierung seither übernommen?“, fragt sich auch Klubobfrau Nathalie Hangöbl (KPÖ Plus). Für Hangöbl ist klar, dass sie bei dem Thema auf jeden Fall nachhaken will. Eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung wird eingebracht werden. „Dann werden wir herausfinden, was die Regierung für Schritte gesetzt hat, oder ob sie den einstimmigen Beschluss in einer Schublade verschwinden lässt“, so Hangöbl.
Bestehende Beratungen sollen aufgestockt werden
Das Ziel des ursprünglichen Antrags war es, dass Bürger leichter zu Informationen zu ihren Abrechnungen kommen und so einsparen könnten. Derzeit kommt es immer noch zu keiner wirklichen Entspannung bei den Teuerungen. Egal ob bei Lebensmitteln, Mieten oder eben bei den Betriebskosten. Die Kommunisten möchten für die Beratungen aber nicht das Rad neu erfinden, sondern bereits bestehende Stellen ausbauen und aufstocken. Derartige Beratungen gibt es etwa bei der Arbeiterkammer.
Der Vergleich zeigt die Salzburger Misere: In einem Mehrparteienhaus zahlen Salzburger 2,80 Euro pro Quadratmeter für die Betriebskosten. In Kärnten sind es nur 2,10 Euro.
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