Die Gemeindewahlen 2024 haben einige neue Gesichter in die Amtsstuben gezaubert. Die „Krone“ hat fünf „Besondere“ herausgepickt: von Salzburgs jüngster Bürgermeisterin in Schleedorf, über Rußbachs ersten „roten“ Ortschef bis hin zum Überraschungssieger mit eigener Liste in Bad Vigaun. Sie verraten, wie sie ihren neuen Alltag meistern, was sie vermissen und wo die größten Herausforderungen liegen.
„Krone“: Vorher Privatbürger, jetzt in der Öffentlichkeit: Wie hat sich Ihr Alltag im Vergleich zu vorher verändert?
Martina Berger, Schleedorf: Ich bin noch weniger zuhause. Ich war immer viel und gerne unterwegs. Jetzt ist das natürlich mehr. Wenn ich etwa mit Freunden unterwegs bin, sage ich klar, dass ich jetzt nicht als Bürgermeisterin da bin.
Stefan Lanner, Rußbach: Der Alltag hat sich nicht viel verändert, als Bürgermeister kommt halt einiges an Mehrarbeit auf mich zu. Das macht aber große Freude, genauso wie vorher als Vizebürgermeister und Gemeinderat.
Willibald Bodner, Mühlbach: Ich war als Wirt und Mitglied in vielen Vereinen nie wirklich privat. Die größte Umstellung ist, dass ich jetzt im Büro arbeite, nicht auf der Baustelle. Ich bin aber viel unterwegs, so komme ich zu viel Bewegung.
Barbara Schweitl, Puch: Früher habe ich versucht, meine Balance zwischen Arbeit, Familie, Partnerschaft, Gemeinschaft und Bewegung zu finden. Nun arbeite ich mit großer Freude im Amt und die Balance muss ein wenig warten.
Alexander Sartori, Bad Vigaun: Die Veränderung ist natürlich klar erkennbar. Die bestimmenden Themen und die Aufgabengebiete haben sich natürlich geändert und der Tagesablauf ist nicht mehr so klar definiert wie in meinem vorigen Beruf.
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