Raphael Pallitsch lief bei der EM in Rom über 1500 Meter in einem Herzschlagfinale in den Endlauf am Mittwoch. Für den sich der 34-Jährige ein schönes Rennen und die Top Ten „wünscht“...
Das war ein Herzschlagfinale, ein echtes Fotofinish! Raphael Pallitsch erkämpfte sich bei der Leichtathletik-EM in Rom im ersten Vorlauf über 1500 Meter als Sechster in 3:44,29 genau jenen Platz, der zum Aufstieg für den Endlauf reichte! „Das war ein taktischer Lauf, ich hab mich sehr gut positioniert. Ich wusste stets, wo ich lag, hatte die Situation im Griff. Und ich habe auf das vertraut, was ich kann!“, so der Oggauer zur „Krone“, „am Ende ist es sich haarscharf ausgegangen. Ich habe mein Traumziel erreicht – das ist unfassbar und ein unglaublicher Jubeltaumel aktuell.“
Der Durchbruch ist gelungen
Heuer hatte Pallitsch mit seinen beiden Rekorden in Rehlingen (3:33,78) und Ostrava (3:33,59) den endgültigen Durchbruch geschafft, der sich im Vorjahr bei der WM in Budapest angebahnt hatte. Da hatte er mit 3:36,47 im Vorlauf seine erste ganz große Klassezeit produziert. Und jetzt steht er als 34-Jähriger im EM-Finale mit 17 Teilnehmern! Nach Protesten durften wegen eines heftigen Sturzes aus dem zweiten Vorlauf elf statt sechs Athleten in den Endlauf aufsteigen.
Vor Pallitsch hatte es für Österreichs Verband nur drei Finalteilnahmen über 1500 m der Männer gegeben – durch Robert Nemeth, der 1982 in Athen Sensations-Vierter war, sowie zweimal durch Andreas Vojta (2010 Elfter und 2012 Zehnter). Raphis Ziel im Finale? „Ein schönes Rennen machen, das Bestmögliche rausholen – die Top Ten!“
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