09.11.2012 22:41 |

Erste Liga

St. Pölten nach Sieg erster Jäger von Austria Lustenau

St. Pölten hat sich am Freitag in der 16. Runde der Erste Liga zum ersten Verfolger von Spitzenreiter Austria Lustenau aufgeschwungen. Die Niederösterreicher retteten in Grödig nach 4:0-Führung noch einen 4:3-Sieg über die Zeit und liegen nun vier Punkte hinter dem Tabellenführer. Dieser hatte beim 2:1 gegen Blau-Weiß Linz mehr Mühe als erwartet. Kapfenberg kassierte mit einem 2:4 gegen den FC Lustenau die dritte Niederlage in Serie. Altach ist nach einem 3:0 gegen die Vienna weiter Fünfter, Aufsteiger Horn und Hartberg trennten sich torlos.

SV Grödig - SKN St. Pölten 3:4 (0:2)
Ein böser Schnitzer von Grödig-Schlussmann Fend, der sich vom heranstürmenden Sadovic den Ball vom Fuß nehmen ließ, ermöglichte den Niederösterreichern ein Blitztor nach nur 33 Sekunden. Die Grödiger erholten sich aber bald von diesem Schock und übernahmen zunehmend die Initiative. Mitten in dieser Phase fing sich das Team von Adi Hütter aber das 0:2 durch einen Kopfball von Rödl (18.) aus einer Ecke ein.

Danach hatte das Team von Martin Scherb das Spiel lange Zeit im Griff, und nach einer Stunde schloss Kerschbaumer (61.) einen mustergültigen Konter auch noch zum 3:0 ab. In der Schlussphase fielen dann noch vier Tore. Zunächst lenkte Schubert (82./Eigentor) einen Kerschbaumer-Schuss zum 4:0 ins Tor, dann brachte der eingewechselte Öbster (84., 89./Elfmeter) Grödig auf zwei Tore heran. Durch das 3:4 in der Nachspielzeit von Witteveen wurde es sogar noch einmal spannend, der Ausgleich fiel aber nicht mehr.

Austria Lustenau - Blau-Weiß Linz 2:1 (1:0)
Vor 3.600 Zuschauern legten die Lustenauer einen Traumstart hin. Kampel zog aus 20 Metern ab und traf genau ins Eck (10.). Die Austria hatte auch danach mehr vom Spiel. Die Oberösterreicher hielten aber tapfer dagegen und hätten durch Nikolow (25.) auch den Ausgleich erzielen können.

Nach der Pause hatte die Truppe von Chefcoach Kolvidsson bei einem Salomon-Stangenschuss Pech (53.). Elf Minuten später war der Sieg dann aber endgültig in trockenen Tüchern und der Treffer fast eine Kopie des 1:0. Diesmal nahm sich Dürr aus etwas weniger als 20 Metern ein Herz, Linz-Tormann Wimleitner konnte nicht mehr entscheidend abwehren (64.).

Schöne Kombinationen und spielerische Highlights bekamen die Zuschauer kaum geboten, doch in der Schlussphase wurde es plötzlich noch einmal spannend. Stückler traf unglücklich ins eigene Tor (90.), kurz darauf musste sich Lustenau-Goalie Hefel bei einem Abschluss von Guselbauer auch noch auszeichnen.

Kapfenberger SV - FC Lustenau 2:4 (2:1)
Felix köpfelte die Vorarlberger nach Fehler von Gollner und Standfest früh in Führung (8.), Kapfenberg schlug durch zwei Elfmetertore zurück. Nach einer Attacke von Lustenau-Torhüter Durakovic an Elsneg verwertete Standfest mit Glück (24.). Zum zweiten Strafstoß durfte Elsneg zweimal antreten, weil sich Lustenau-Torhüter Durakovic zu früh bewegt hatte. Im zweiten Versuch knallte der KSV-Kapitän den Ball unter die Latte (42.).

Doch nach Seitenwechsel brach Kapfenberg einmal mehr ein. Nach einem Terzic-Freistoß gelang Vucur der Ausgleich (61.). In der 70. Spielminute war es abermals Terzic, der mit einem guten Pass den eingewechselten Osman in Stellung brachte. Dieser spielte KSV-Torhüter Kostner aus, Lustenau führte 3:2. Im Finish krönte Terzic seine Leistung mit dem Tor zum 4:2-Endstand (80.).

SCR Altach – Vienna 3:0 (1:0)
Aigner brachte Altach per Elfmeter auf die Siegerstraße, nachdem ihn Speiser gefoult hatte (37.). Sturmkollege Ngwat-Mahop verwertete zumindest eine seiner fünf Großchancen, darunter ein Lattenschuss (24.), zum 2:0 (60.). Der in der Vorsaison an die Vienna verliehene Erhart ließ einer Torvorlage auf Ngwat-Mahop im Finish auch einen Treffer gegen seinen Ex-Verein folgen (82.).

SV Horn - TSV Hartberg 0:0
Die Heimischen starteten bei winterlichen Temperaturen besser ins Spiel und fanden durch Milosevic die beste Chance der ersten Hälfte vor, doch dieser scheiterte nach Doppelpass mit Zulechner an Rindler (6.). Der Hartberg-Schlussmann konnte sich zudem bei einem Zulechner-Schuss auszeichnen (11.). Die Hartberger kamen mit Fortdauer der ersten Hälfte besser ins Spiel, und Parapatits ließ etwas stümperhaft die Chance auf die Führung aus (35.).

Auch nach der Pause hatten die Horner mehr vom Spiel, ließen allerdings ihre wenigen Chancen ungenützt. Im Finish agierte die Truppe von Chefcoach Streiter in Unterzahl, da Zulechner Hartberg-Verteidiger Vukajlovic in der 85. Minute zurückgehalten und dafür völlig zu Recht die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.

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