Blitzcomeback bei Kärntens Ruder-Ass nur wenige Wochen nach ihrem Bandscheibenvorfall. In Polen gibt sie Mitte Juni wieder Vollgas. Der Hals muss den Start aushalten – dann ist auch Olympia machbar.
Früher als geplant sitzt Magdalena Lobnig (33) wieder im Renntempo im Ruderboot. Nach ihrem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule vor zwei Monaten hatte sie ja sogar den Olympia-Start in Frage gestellt. Das Projekt im Doppelzweier mit Schwester Katharina wurde ja sofort verworfen, weil sich die Restquotenregatta zeitlich nicht ausgegangen ist.
Wenn du eine Biene verscheuchst oder niesen musst, kannst du echt Pech haben – und es wieder schlimmer machen.
Magdalena LOBNIG, Ruder-Ass aus Völkermarkt
„Aber mittlerweile läuft es wieder echt gut – ich kann im Boot super trainieren, muss nur beim Krafttraining aufpassen“, erzählt Lobnig, die sich täglich mehreren Therapien unterzieht. Vor allem im Alltag muss sie aufpassen: „Wenn du ruckartig eine Biene verscheuchst oder niesen musst, kannst du Pech haben und es wieder schlimmer machen.“
Belastung beim Start ist am größten
Schon nächste Woche will Lobnig aber im Einer den Weltcup in Posen (Pol) in Angriff nehmen wird. „Mal schauen, ob der Hals das aushält. Über den Start traue ich mich im Training noch nicht voll drüber – da wird der Nacken am meisten belastet“, betont Magdalena.
Lobnig: „Bin zuversichtlich!“
Der erste Weltcupeinsatz seit fast einem Jahr wird für die Völkermarkterin also eine echte Generalprobe für die Olympischen Spiele. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich Paris ausgehen wird.“ Vor drei Jahren hatte Lobnig ja in Tokio die einzige Olympia-Medaille für Kärnten geholt.
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