Betrifft Salzburg

Die Polizei muss sichtbar bleiben

Salzburg
01.06.2024 06:20

Ein Kommentar von „Salzburg-Krone“-Chefredakteur Claus Pándi.

Die meisten Verbrechen geschehen aus Liebe oder aus Gier. Beides lässt sich im Menschen nicht abstellen, sonst wären wir keine Menschen mehr. Aber man kann die Methoden verbessern, Warnsignale früher zu erkennen. Das setzt voraus, dass die Polizei auch entsprechendes Personal hat: qualitativ und quantitativ.

Es wird niemandem verborgen geblieben sein, dass die kriminellen Energien in den vergangenen Jahren nicht schwächer geworden sind. Ganz im Gegenteil.

Es ist gar nicht so sehr die Anzahl der Straftaten, sondern die Bereitschaft zur Gewalt, die zugenommen hat. Und der digitale Raum, man nennt es „das Netz“, hat dem Verbrechen immer neue Betätigungsfelder geöffnet. Für Betrug und Erpressung ist das Internet zu einem grenzenlosen Raum geworden. Da reden wir noch gar nicht von den russischen oder chinesischen Trollfabriken, die oft unter politischer Anleitung nur das Ziel haben, den Westen zu verunsichern, um unsere Art zu Leben zu stören.

Es wäre zu viel verlangt von der Polizei, dass sie uns ein Leben wie früher einmal bringen könnte. Zumal es „früher“ auch nur in der Erinnerung um so vieles besser war. Aber mehr Mittel, mehr Personal mit zeitgemäßer Ausbildung sind schon einmal ein Anfang.

Allerdings ist auch wichtig, dass die Beamten dann nicht hinter den Computern versinken, sondern auch auf den Straßen und in den Dörfern sichtbar bleiben. Das wirksamste Mittel gegen Angst und Verunsicherung bleibt noch immer der persönliche Kontakt.

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