Ein aufmerksamer Wanderer hatte am Sonntag im Bereich Rankweil-Übersaxen in Vorarlberg die Spuren eines Braunbären entdeckt. Landeswildökologe Hubert Schatz sah sich die Fährte am Montag genauer an und bestätigte den Verdacht.
„Es handelt es sich eindeutig um die Fährte eines Bären“, ist sich Hubert Schatz sicher. Aus seiner Sicht besteht aber kein Grund, in Panik zu verfallen. Da sich die gefundene Spur in Rankweil-Übersaxen aber in einem gut besuchten Naherholungsgebiet befindet, seien bestimmte Verhaltensempfehlungen unbedingt einzuhalten.
Wanderer sollten demnach in diesem Gebiet besonders aufmerksam sein, die markierten Wege nicht verlassen und Hunde unbedingt an der Leine führen. Spaziergänge im Wald bei Nacht oder Dämmerung sollten unterlassen werden.
Für alle gilt: Im Wald sollten keine Lebensmittel oder andere Abfälle zurückgelassen werden. Wer im Gebiet wohnt, sollte seinen Müll so aufbewahren, dass dieser nicht vom Bär durchwühlt werden kann.
Landwirten und anderen Tierhaltern wird geraten, das Vieh über Nacht in den Stall zu bringen. Besitzern von Bienenstöcken wird empfohlen, diese mittels eines Elektrozauns abzusichern.
Sichtungen melden
Wer weitere Spuren findet oder den Bär sichtet, sollte dies bei der nächsten Polizeidienststelle, der Bezirkshauptmannschaft oder beim Landeswildökologen melden.
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