Mi, 18. Juli 2018

Dem Tod entronnen

31.10.2012 11:55

"Sandy" riss Haus nieder: Österreicher hatten "echt Glück"

Eine Reisegruppe aus Österreich ist bei der Sturm-Katastrophe in der US-Metropole New York um Haaresbreite dem Tod entronnen. Die sechs Osttiroler konnten sich gerade noch aus einem Haus (Bilder) im zentralen Stadtteil Manhattan retten, dessen Front "Sandy" dann dem Erdboden gleichmachte. "Es ging um Sekunden", berichtete eine der Überlebenden am späten Dienstagabend.

Barbara S. hatte sich beim ORF gemeldet, um über ihr dramatisches Erlebnis, das zum Glück für alle Beteiligten glimpflich ausging, zu berichten. Man habe sich am Nachmittag eigentlich relativ entspannt in der Wohnung aufgehalten, wie die Behörden es empfohlen hatten. Allerdings: "Es waren schon sehr starke Sturmböen immer wieder", so die Zeugin. Wie stark diese Böen wirklich waren, wurde der Reisegruppe erst bewusst, als ein Nachbar Alarm schlug: In seiner Wohnung sei plötzlich ein Riss. "Wir müssen alle raus!", habe der Nachbar gerufen.

Die sechs Osttiroler, die in der Wohnung über dem Mann untergebracht waren, machten sich noch schnell selbst ein Bild von dem Riss. Er sei rund fünf Zentimeter breit gewesen und habe sich vom Fußboden über eine Wand gezogen. Beängstigend genug, dass die Österreicher und der Rest der Hausbelegschaft - weitere Reisegruppen aus Frankreich und den USA - die Flucht ins Freie antraten.

Ein Teil der Österreicher-Gruppe rannte sogar noch einmal zurück hinein, um Gepäck zu holen, berichtete Barbara S. Kurz nachdem sie das Haus erneut verlassen hatten, krachte das Gebäude zusammen. "Die haben gerade die Straße überquert, da haben die Leute schon geschrien. Das Gebäude ist dann eingestürzt." Es sei zwar ein "großer Schock" gewesen, aber man habe eben auch "echt Glück" gehabt, resümierte die Osttirolerin in der "ZiB 24". Immer wieder seien die Leute vor Ort in Tränen ausgebrochen.

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