Bierbrauen hat bei Mönchen bekanntlich jahrhundertelange Tradition: Die Benediktiner aus Göttweig bei Krems wollen diese Philosophie nun mit modernen Mitteln gekonnt umsetzen.
„Bier ist eine wahrhaft göttliche Medizin!“ – Diese weisen Worte sprach dereinst der Naturgelehrte Philippus Theophrastus Aureolus Bombast von Hohenheim (1493-1541), besser bekannt unter dem Namen Paracelsus. Und seine Brüder vom Benediktinerorden in Göttweig werden ihm da auch heute noch sicher zustimmen. Anders ist es nicht zu erklären, dass im altehrwürdigen Stift über der Wachau künftig auch Bier gebraut wird. Wobei der himmlische Gerstensaft, der bereits Ende des Jahres im Kloster gezapft werden soll, gar nicht vor Ort eingebraut wird. Das geschieht in der landwirtschaftlichen Fachschule in der Stiftspfarre Pyhra bei St. Pölten.
Spatenstich für neue Brauhalle
Bevor Pater Pirmin Mayer dort aber selbst Hand an Maisch- und Läuterbottich legen kann, muss erst noch eine neue Halle errichtet werden. Dieser Tage fand dazu der dazugehörige Spatenstich statt. Partner ist die St. Pöltner Braugenossenschaft, die beispielsweise auch für das Spitzenbier (siehe unten) verantwortlich zeichnet.
Und weil bei den Benediktinern nicht nur das klösterliche Bierbrauen eine lange Tradition genießt, sondern auch die Lehrtätigkeit, werden hier Schülerinnen und Schüler der landwirtschaftlichen Fachschule mit dem Ausbildungsschwerpunkt Landwirtschaft mit Lebensmitteltechnik praxisnahe Einblicke in den Brauprozess erhalten.
Name bleibt ein „Klostergeheimnis“
Nach Lagerung und Reifung soll das Bier in Flaschen und Fässern voraussichtlich zum Adventzauber in Göttweig erhältlich sein. Unter welchem Namen wird allerdings noch nichts verraten. Diesbezüglich haben sich die sonst so redseligen Göttweiger in ein Schweigegelübde gehüllt...
750 (!) Spirituosen-Raritäten schlummern hinter der Schank und im Keller von „Yesterday“-Barkeeper Oliver Kloiber in St. Pölten. „Wir kredenzen Schluck für Schluck die besten Whiskeys der schottischen Highlands und Inseln. Und aus Irland sowieso“, versichert der „Falstaff“-prämierte Connaisseur für Flüssiges.
Sehr frei nach dem Trinklied der legendären Dubliners, die bekanntlich als „Wild Rovers“ einst ihr ganzes Geld für Whiskey und Bier ausgaben, hat sich der Sammler wertvollstem Hochprozentigem den „Spitzenbier“-Brauer Stefan Sodek aus Pyhra in die kühlende Gastgarten-Oase geholt. Dessen Schäumendes wird als malzbetont, würzig und vom Hopfen her als ausgewogen und aromatisch gepriesen. Credo des Duos: „Unsere Getränke harmonieren perfekt.“
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