„In fünf Minuten geht eine Bombe hoch“ – zum zweiten Mal binnen weniger Tage hält in Linz eine Bombendrohung die Polizei in Atem. Dieses Mal ist die Exekutive doppelt betroffen. Denn die Drohung galt ausgerechnet dem Linzer Stadtpolizeikommando. Das Hochhaus wurde evakuiert.
Um 11.20 Uhr war der Anruf in der Telefonzentrale der Linzer Polizei eingegangen. Mit holländischem Akzent hatte sich der Anrufer gemeldet und gedroht, dass in fünf Minuten die Bombe im Hochhaus an der Nietzschestraße in die Luft gehen wird.
„Räumung verlief problemlos“
Umgehend wurde das zwölfstöckige Gebäude, in dem neben dem Stadtpolizeikommando auch die Cobra, einige Abteilungen des Landeskriminalamts und auch das Amt für Terrorbekämpfung untergebracht sind, evakuiert. „In fünf Minuten ist dies nicht zu schaffen, aber es wurden alle Personen aus dem Gebäude gebracht. Die Räumung verlief problemlos“, heißt es von der Exekutive.
Drohung genau vor einer Woche
Nach einer Durchsuchung des Gebäudes konnte Entwarnung gegeben werden und die bis zu 200 Bediensteten kehrten in ihre Büros zurück. Die Ermittlungen werden vom Landeskriminalamt übernommen. „Sollte der Droher ausgeforscht werden, muss er die Einsatzkosten, die mehrere zehntausend Euro ausmachen, bezahlen“, erklärt ein Polizeisprecher.
Wie auch genau vor einer Woche, als ein Anrufer gedroht hatte, dass im Akademischen Gymnasium im Zentrum von Linz eine Bombe detonieren wird. Damals konnte Entwarnung gegeben werden, der Anrufer konnte bis dato noch nicht ausgeforscht werden.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.