Die Serie von Fahrzeug-Beschlagnahmungen aufgrund massiver Geschwindigkeitsübertretungen in Tirol setzt sich fort. Am Samstag wurde im Unterland ein Motorrad sichergestellt, nachdem der Biker (32) in einer 60er-Zone mehr als 100 km/h zu schnell unterwegs gewesen war.
Da hatte es jemand ganz besonders eilig! Kurz vor 14 Uhr geriet der 32-jährige Einheimische im Gemeindegebiet von Buch (Bezirk Schwaz) ins Visier einer Zivil-Motorradstreife der Polizei.
Auf fast 200 km/h beschleunigt
Der Tempobolzer bretterte in einer 60er-Zone mit 165 km/h über die B171 Tiroler Straße. Doch damit nicht genug: Als die Geschwindigkeitsbegrenzung aufgehoben wurde, beschleunigte der Biker noch weiter und wurde im Freiland dann mit fast 200 km/h gemessen!
Führerschein und Motorrad futsch
Der rasante Motorradfahrer wurde von der Streife aus dem Verkehr gezogen. Seinen Führerschein musste er an Ort und Stelle abgeben. Und auch sein geliebtes Bike wurde vorläufig beschlagnahmt. Anzeigen folgen.
Mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung kann seit 1. März bei einer Tempoüberschreitung von mehr als 80 km/h im Ortsgebiet und 90 km/h außerorts das Fahrzeug beschlagnahmt und in weiterer Folge sogar auch versteigert werden. Bei einschlägiger Vorstrafe bereits ab 60 bzw. 70 km/h.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.