Generali Ladies

Kurzauftritt von Tamira Paszek beim Heimturnier in Linz

Sport
09.10.2012 19:43
Mit einer enttäuschenden Leistung ist Tamira Paszek am Dienstag gleich in der ersten Runde des Generali Ladies in Linz ausgeschieden. Die 21-jährige Vorarlbergerin musste sich als Nummer sieben des Turniers bzw. Nummer 27 der Welt der aktuell nur 201. der Weltrangliste, Bethanie Mattek-Sands aus den USA, nach 98 Minuten mit 2:6, 4:6 geschlagen geben. Paszek ist allerdings im Doppel an der Seite von Sorana Cirstea aus Rumänien noch im Bewerb.

Für Paszek hat es damit auch beim sechsten Antreten in der TipsArena auf der Linzer Gugl nicht zum großen Wurf gereicht. Nur 2005, bei ihrer Premiere auf der WTA-Tour, und 2007 hat die Dornbirnerin die erste Runde überstanden. Damit steht nur noch Patricia Mayr-Achleitner für Österreich im Einzelbewerb des mit 220.000 Dollar dotierten WTA-Turniers.

"Hier geht der Knopf nicht auf"
"Irgendwie geht hier der Knopf nicht auf. Vier Mal in der Turniergeschichte von sechs Jahren gegen eine Qualifikantin, nur einmal gewonnen. Das ist keine gute Bilanz", rätselte Paszek über ihre schwache Linz-Performance. "Sie hat mir wenig geschenkt, ich ihr umso mehr", erklärte die 21-Jährige nach dem Match gegen die 27-Jährige.

Mattek-Sands, die im Vorjahr noch die Nummer 30 der Welt und danach verletzt war, fiel an diesem Tag nicht nur durch ihr außergewöhnliches Outfit (lange Stutzen bis zu den Knien, langer, violett gefärbter Haarzopf) auf. Sie war einfach auch die aggressivere Spielerin, die Paszek mit viel Tempowechsel, Slice- und Stoppbällen immer wieder die Schneid abkaufte.

"Ich hab blöderweise gleich das zweite Game im ersten Satz verloren, mit zwei Doppelfehlern", erinnerte sich Paszek. Viel schneller als ihr lieb war lag sie mit 2:6, 0:3 zurück. "Ich habe im zweiten Satz ein bisschen besser gespielt und ins Spiel gefunden. Aber es hat nicht sollen sein." Die zweifache Wimbledon-Viertelfinalistin und diesjährige Eastbourne-Siegerin schaffte noch das 3:3. Dann unterlief ihr beim vierten Matchball ihrer Gegnerin bei 4:5 Doppelfehler Nummer fünf.

Trainer bei Heimmatch nicht dabei
Dass sich Paszek gerade vor eigenem Publikum besonderen Druck macht, ist bekannt. Umso mehr bedauerte sie, dass es ihrem Trainer Andrei Pavel aus organisatorischen Gründen nicht möglich war, in Linz dabei zu sein. "Zuhause will man das Beste geben, und das kommt einmal im Jahr vor - und genau an dem Tag soll es funktionieren", meinte Paszek. "Natürlich ist man ein bisschen nervöser und spielt doch auch ein bisschen für die Fans." Wenigstens sei sie im Doppel im Bewerb.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Sport
09.10.2012 19:43
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

KMM
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung