Mi, 19. September 2018

1,5 t Koks im Flieger

08.10.2012 17:55

Austro-Stewardess gegen Kaution aus U-Haft entlassen

Nach dem spektakulären Fund von mehr als einer Tonne Kokain in einer Privatmaschine auf dem Flughafen von Gran Canaria im August ist nun eine österreichische Stewardess gegen eine Kaution von 10.000 Euro aus der U-Haft entlassen worden. Die 29-Jährige war noch am Rollfeld verhaftet worden. Laut ihren Angaben sei sie gemeinsam mit zwei Piloten von Bewaffneten zum Transport der Drogen gezwungen worden.

Ihre Zelle durfte die junge Stewardess nach rund eineinhalb Monaten Untersuchungshaft zwar verlassen, doch Gran Canaria selbst vorerst noch nicht - ihr Reisepass wurde eingezogen. Bis zum nächsten Gerichtstermin - ein Datum ist nicht bekannt - muss die Stewardess, ebenso wie die beiden deutschen Piloten, auf der spanischen Insel bleiben.

Von Mitgliedern eines Drogenkartells überfallen
Laut Aussage der 29-Jährigen war sie mit ihren Kollegen auf einem Flughafen in Venezuela - von dort war die Maschine Mitte August in Richtung Spanien gestartet - von einer Gruppe schwerst bewaffneter Männer eines Drogenkartells überfallen worden. Diese hätten sie gezwungen, samt Rauschgift abzuheben.

Die Crew war dann mit 1,5 Tonnen Kokain im Wert von mehr als 12 Millionen Euro - getarnt als Hilfslieferung - auf dem Flughafen in Gran Canaria gelandet. Kurz darauf erfolgte dann die Festnahme.

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