Das Titelrennen in der Admiral Frauen Bundesliga ist so spannend wie selten zuvor. Nach zwölf von 18 Runden liegt Serienmeister St. Pölten gerade einmal einen einzigen Zähler vor Verfolger Altach. Während die Niederösterreicherinnen heute (12) bei Bergheim eine vermeintlich leichte Aufgabe haben, müssen die Vorarlbergerinnen bei Neulengbach ran.
„Viel hätte nicht mehr passieren dürfen,“ gesteht Altach-Trainer Berni Summer. „Zuletzt gegen BW Linz hatten wir nur noch drei Spielerinnen auf der Bank. Da war die Situation ziemlich angespannt.“ Gut, dass sich vor der heutigen Partie bei Neulengbach (13.30/live in ORF Sport+) mit Leonie Schmidle und Sarah Schneider zwei Verletzte retour gemeldet haben. „Da ist mir schon ein Stein vom Herzen gefallen. Beide haben von der medizinischen Abteilung das Okay. Plan ist aber, dass sie, wenn es nicht unbedingt nötig ist, erst gegen die Vienna spielen“, sagt Summer.
Horvat rettet Sieg im Hinspiel
Dass man den Tabellensechsten aus Niederösterreich sicher nicht unterschätzt, liegt nicht nur am knappen 2:1-Heimsieg aus dem Oktober, als Sabrina Horvat erst in Minute 93 per Freistoß den Sieg fixierte. „Sie spielen Fußball mit Kultur, keinen ,Hau-drauf-Kick’“, weiß der 56-Jährige. „Wieso sie immer wieder Ausreißer wie zuletzt beim 0:1 daheim gegen Bergheim haben, ist mir unerklärlich.“ Fakt ist: In den letzten sieben Duellen gab es fünf Altach-Siege und zwei Remis – die letzte Pleite der Rheindörflerinnen datiert aus dem September 2020, ein 0:3 vor eigenen Fans.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.