1:1 gegen Rapid II

Bregenz rettete den Auftakt gerade noch

Vorarlberg
02.08.2025 18:25

SW Bregenz spielte zum Auftakt der neuen Saison in Liga zwei 1:1-Unentschieden gegen Rapids Fohlen. Mit dem Punkt waren eigentlich beide Klubs zufrieden. Ein wenig mehr aber wohl die Festspielstädter, die erst in der 84. Minute durch Daniel Nussbaumer zum Ausgleich kamen.

Beinahe hätten die Bregenzer ihren Saisonauftakt gegen Rapids Fohlen verpatzt. Doch Neo-Stürmer Daniel Nussbaumer glich kurz vor dem Ende vor den 1000 Zuschauern im ImmoAgentur-Stadion zum 1:1 aus, sorgte doch noch für Entspannung auf den Rängen. Und auch bei Coach Regi van Acker. „Die erste Runde ist immer schwierig, die Spieler sind nervös, man muss erst richtig reinkommen“, meinte der Belgier, „wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein.“

Beide Teams starteten verhalten auf dem sehr nassen und dadurch ziemlich rutschigen Rasen, Chancen blieben in Hälfte eins Mangelware. Was sich aber in der zweiten Halbzeit ändern sollte. Dort ging es nämlich auf einmal Schlag auf Schlag. Erst verpasste Nussbaumer per Kopf nach Flanke von Johannes Tartarotti, im Gegenzug glänzte SW-Goalie Kilian Kretschmer im Eins-gegen-Eins mit Rapids David Berger. Wenig später war es erneut Nussbaumer, der mit einem Schlenzer knapp scheiterte, wieder nach Tartarotti-Vorarbeit. Und im Gegenzug rettete abermals Goalie Kretschmer gegen Berger.

SW-Goalie Kilian Kretschmer war ein sicherer Rückhalt.
SW-Goalie Kilian Kretschmer war ein sicherer Rückhalt.(Bild: GEPA)

Dann kam Tartarotti selbst von der Strafraumgrenze zum Abschluss, diesmal hielt Gäste-Keeper Göschl stark. Im darauf folgenden Konter waren die Bregenzer aber erneut unachtsam. Dieses Mal blieb die Mitte offen, Ensar Music kam mit freier Schussbahn aus 18 Metern Entfernung zum Abschluss. Goalie Kretschmer war chancenlos, 0:1, Stille auf den Rängen.

Daniel Nussbaumer traf zum 1:1 in Minute 84.
Daniel Nussbaumer traf zum 1:1 in Minute 84.(Bild: GEPA)

Dann drückte Schwarz-Weiß, kam zu weiteren Chancen. Und kurz vor Ende auch zum nicht unverdienten Ausgleich – der eingewechselte Damian Maksimovic spielte quer, Nussbaumer schob am kurzen Pfosten geschickt in die lange Ecke ein.

Der Dornbirner Jürgen Kerber geht in seine dritte Saison als Trainer der Rapid Wien Amateure.
Der Dornbirner Jürgen Kerber geht in seine dritte Saison als Trainer der Rapid Wien Amateure.(Bild: GEPA)

Kerber zufrieden
Auch die Gäste konnten mit dem Punkt leben. „Der war von Anfang an das Ziel“, sagte der Dornbirner Jürgen Kerber, der Rapids Fohlen coacht, „vielleicht wäre mehr drin gewesen. Aber wir müssen die Kirche im Dorf lassen.“

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