Das FPÖ-Rezept gegen den Ärztemangel in Niederösterreich: Absolventen von Medizin-Ausbildung länger im Land halten, Wahlärzte einbinden und eine faire Entlohnung. Gesundheitssprecher Richard Punz erklärt die Pläne.
„Wir wollen das beste Gesundheitssystem für das Land“, erklärt FPÖ-Gesundheitssprecher Richard Punz. Der Politiker aus dem Mostviertel weiter: „Daher heißt es, schon bei der Gesundheitsförderung ansetzen und in Prävention und Früherkennung investieren.“ Es sei besser, wenn Krankheiten frühzeitig behandelt werden können und weniger stark ausfallen oder ein Arzt im Idealfall erst gar nicht gebraucht wird, so Punz.
Es muss sich rasch was tun! Wir sagen: Wer ins Gesundheitssystem einzahlt, muss die beste Versorgung erhalten.
Richard Punz, FPÖ-Gesundheitssprecher
Thema Ärztemangel: Vorhandene Ressourcen müssen laut Punz genutzt werden, sei es durch eine Weiterbeschäftigung älterer Kassenärzte oder durch die Einbindung von Wahlärzten in das Kassensystem. Dies muss durch Anreize erfolgen, nicht durch Zwänge und Verbote.
Mehr Studienplätze als Lösung?
„Es braucht außerdem mehr Studienplätze und vor allem Anreize, dass jene, die bei uns studieren, dann auch in Österreich arbeiten“, so der Mandatar Bei der Bezahlung sollen sich Mehrleistungen wirklich lohnen und dürfen nicht von der Steuer aufgefressen werden.
Abschließend kritisiert Punz: „SPÖ und ÖVP haben in den vergangenen Jahrzehnten auf Bundesebene das System krank gespart und es bleiben immer weniger Leistungen für die Landsleute übrig.“
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.