Eine Gruppe habe dem 23-Jährigen vor dessen Wohnung aufgelauert, außerdem gab es Drohungen via Facebook. Die Vertragsauflösung sei nun zum Schutz des Profis vorgenommen worden. "Wenn ein Spieler Angst haben muss, auf die Straße zu gehen, dann sind eindeutig die Grenzen überschritten", meinte Stanislawski, der sich erschüttert zeigte. Pezzoni war bereits am 19. Februar tätlich angegriffen worden. Am Karnevalssonntag erlitt er nach der Attacke eines Unbekannten einen Nasenbeinbruch und musste operiert werden.
Das Kölner Team zeigte sich in einem Schreiben an die Fans solidarisch mit Pezzoni und forderte, dass Berufliches und Privates getrennt blieben. "Wir alle kennen unsere Rolle und unsere Verantwortung. Doch wir lassen als Mannschaft nicht zu, dass einzelne Spieler von einzelnen Chaoten gedemütigt und persönlich angegangen werden. Wir erwarten Fairness und Respekt im Umgang mit jedem einzelnen Spieler", heißt es darin.
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