Kurzschluss schuld

Sbg: Stallungen im Flachgau völlig niedergebrannt

Österreich
22.08.2012 08:09
In Thalgau im Salzburger Flachgau ist am Montagnachmittag ein Bauernhof vollkommen abgebrannt - zudem sind auch etliche Rinder in den Flammen ums Leben gekommen. Der Einsatz gestaltete sich für die Feuerwehrleute aufgrund des Mangels an Löschwasser und der enormen Hitze extrem schwierig. Das rund 60 mal 15 Meter große Gebäude konnte nicht mehr gerettet werden. Ein Kurzschluss in den Elektroleitungen hatte den Brand ausgelöst.

Das Gebäude war erst vor einem halben Jahr errichtet worden und bot rund 35 Tieren ein Dach über den Kopf. Montagmittag brach dann das Feuer aus. Als die ersten Hilfsmannschaften eintrafen, stand das zweigeschoßige Gebäude bereits in Vollbrand. "Der östliche Teil war schon eingestürzt", schilderte Robert Greisberger, der Thalgauer Feuerwehrkommandant.

Es wurde sofort Alarmstufe 3 gegeben, sodass auch die Feuerwehren aus der Umgebung ausrückten. Da nicht ausreichend Löschwasser zur Verfügung stand, mussten zwei jeweils über einen Kilometer lange Leitungen gelegt werden, so Greisberger. Zudem wurde mit Tanklöschwagen ein Pendelverkehr eingerichtet.

Fünf Rinder gerettet
Um zu dem brennenden Haus und damit zu den eingeschlossenen Rindern und Kälbern zu gelangen, mussten die Einsatzkräfte erst einmal die Wiese löschen. Diese war ebenfalls in Brand geraten.

Das Feuer breitete sich allerdings schnell so sehr aus, dass sich die Helfer schließlich darauf konzentrieren mussten, die umliegenden Gebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu schützen. Rund fünf Rinder konnten laut Greisberger zwar noch aus dem Stall gerettet werden, es sollen sich aber rund 30 Tiere im Gebäude befunden haben. Der Stall brannte völlig ab, das Wohnhaus der Familie sowie ein zweites Stallgebäude konnten gerettet werden.

Besonders zu kämpfen hatten die Helfer mit der Hitze jenseits der 30-Grad-Marke. "Im Schutzanzug ist man da nach einer Viertelstunde fertig", so der Feuerwehrkommandant.

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