Die Orgel gilt als die Königin der Instrumente und ist nicht nur in Kirchen, sondern auch in Konzertsälen anzutreffen. Auch heuer ist ihr in der Zeit nach Ostern unter der Leitung von Gunther Rost ein Festival gewidmet, das unter dem Motto „Traumzeit“ quer durch die Steiermark zu erleben ist.
Klassische Orgelwerke wechseln mit Uraufführungen ab, prominente Organisten mit Studierenden der Grazer Kunstuniversität. KUG-Professor Gunther Rost hat sich auch für den diesjährigen Orgelfrühling, der von 5. April bis 22. Mai quer durchs Land zieht, viel einfallen lassen.
So bringt schon der Auftakt eine spannende Begegnung zwischen Orgel und Stimme: Im Grazer Mumuth wird SJ Hankes Komposition zu Schnitzlers „Traumnovelle“ mit Rost an der elektronischen „Schwarzen Orgel“ und Werner Strenger als Sprecher uraufgeführt.
500 Jahre Musikgeschichte
Was folgt, ist eine Reise durch 500 Jahre Musikgeschichte, in denen die Orgel als Soloinstrument, Bühnencharakter, aber auch als Hightech-Computer in Erscheinung tritt. Klangmächtiges von Anton Bruckner, Robert Schumann und Max Reger ist etwa am 17. 4. in der Heilandskirche in Graz zu erleben. Dazu liest Petra Rudolf aus Freuds „Traumdeutung“.
Der italienische Organist Claudio Brizi lädt am 21. April zu einer „Verklärten Nacht“ nach St. Veith am Vogau, und Visionen der Stille stehen am 24. April in der Heilandskirche und am 5. Mai in der Weizbergkirche auf dem Programm.
Das große Finale bestreitet Rost mit seinem 4D Barock Orchester am 22. Mai in der Grazer Herz-Jesu-Kriche. Er spannt unter dem Titel „Traum und Zeit“ den Bogen von Georg Friedrich Händel bis zu einer Uraufführung von András Hamary.
Informationen zu allen elf Konzerten und Karten finden Sie hier.
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