Wirbel um Italiens Ski-Star Federica Brignone: Die Allrounderin konnte sich in einem Interview einen Seitenhieb gegen Mikaela Shiffrin nicht verkneifen, unterstellte der US-Amerikanerin, heuer nicht genug um den Sieg im Gesamtweltcup gekämpft zu haben.
Lara Gut-Behrami hätte in der abgelaufenen Saison „wahrscheinlich so oder so gewonnen“, sagte Brignone im Interview mit der Zeitung „Repubblica“. Doch „in dem Moment, in dem Shiffrin hätte antreten sollen, ist sie nicht angetreten“, spielte die Italienerin auf die Speed-Rennen in Altenmarkt-Zauchensee (zwei Super-G, eine Abfahrt) Anfang Jänner an. Die hatte die US-Skiqueen freiwillig ausgelassen, weil sie sich nicht hundertprozentig fit fühlte.
Ende Jänner war Shiffrin in der Abfahrt in Cortina schwer gestürzt und feierte erst Anfang März in Aare ihr Comeback. Während ihrer Abwesenheit zog Gut-Behrami, die vor Shiffrins Zwangspause über 400 Punkte Rückstand hatte, an ihr vorbei und kürte sich zur Gesamtweltcupsiegerin vor Brignone. Am Ende hatte Shiffrin rund 300 Punkte Rückstand auf die Schweizerin.
„Hat fast aufgegeben“
Die US-Amerikanerin habe es sich in diesem Winter nicht leisten können, Rennen freiwillig zu verpassen, so Brignone. „Meiner Meinung hat sie sogar fast aufgeben, um nicht gegen Lara kämpfen zu müssen“, stichelte die Italienerin im Interview weiter.
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