Ex-Harder Boris Zivkovic bestreitet am Samstag sein erstes Nord-Derby in der Deutschen Bundesliga, wenn seine Flensburger beim THW Kiel zu Gast sind. Eine ganz besondere Partie für ihn, erzählt Zivkovic der „Krone“.
Durchschnaufen? Fast unmöglich, wenn man Legionär in Deutschland in der besten Handball-Liga der Welt ist. Ist auch Boris Zivkovic bewusst, dessen Transfer am 13. Februar vom polnischen Erstligisten Azoty-Pulawy zum deutschen Traditionsklub Flensburg erstaunte. „Du musst in jedem Spiel Vollgas geben, kannst nie locker lassen“, bekam der 31-jährige Ex-Harder schnell vermittelt.
In der European League steht Zivkovic, der mit Frau und Sohn eine Ferienwohnung außerhalb Flensburgs bezog, mit der SG bereits im Viertelfinale. Seit der Rückkehr von der Olympia-Qualifikation in Hannover bereitet er sich auf sein erstes Nord-Derby am Samstag beim THW Kiel vor. Und das nur sechs Tage nach dem „Entscheidungsspiel“ gegen Deutschland, in dem mit einer 31:34-Niederlage der Paris-Traum platzte. „Wir können trotzdem stolz auf uns sein. Kroatien war durch den Teamchefwechsel zu Dagur Sigurdsson um zwei Klassen stärker als bei der EM!“
Ist Geschichte. Im Liga-Kracher wird Teamkollege Nikola Bilyk zum Gegner von Zivkovic, der das Kribbeln spürt. „Man merkt, dass das Spiel viel bedeutet, es wird ein großer Fight!“ Es ist das Duell Vierter gegen Dritter, nach Verlustpunkten liegt ein Punkt zwischen den Rivalen.
Zukunft ungewiss
Wie es mit Zivkovic nächste Saison weitergeht, ist ungewiss. „Den Vertrag mit Azoty hab ich aufgelöst!“ Jener mit Flensburg, eine Leihe, ist nur bis Sommer datiert. Der Linkshänder geht davon aus, dass der verletzte Holländer Smits, den er vertritt, bis dahin fit wird.
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