Heute startet Österreichs Fußballteam in das EURO-Jahr – erstes Training in Marbella. Für einige Spieler ging es schon sehr, sehr zeitig los.
Die „Krone“ berichtet aus Marbella
Anpfiff, wie es in der Fußballersprache so schön heißt. Um 18 Uhr ertönt heute in Marbella an der spanischen Costa del Sol der erste Pfiff von Ralf Rangnick, bittet der Teamchef zum ersten Training der österreichischen Nationalmannschaft in diesem EURO-Jahr.
26 Spieler sind im Camp dabei, bis 14 Uhr mussten alle nach individueller Anreise ins Teamquartier im Hotel „The Westin La Quinta Golf Resort & Spa“ einrücken. Was für einige Tagwache im Morgengrauen bedeutete, der einzige Direktflug von Wien nach Malaga (rund 60 km von Marbella entfernt) startete heute zum Beispiel um sechs Uhr Früh – hieß: Aufstehen gegen 3.30 Uhr, Abfahrt zum Airport Schwechat gegen 4 Uhr ...
Zur Begrüßung gab es dann das schon traditionelle „Welcome back“-Video, trainiert wird im Marbella Football Center, das einige von Wintercamps mit ihren Klubs kennen, rund die Hälfte des Kaders war schon im November 2022 dabei, als man sich in Spaniens Süden auf den Test-Kracher gegen Italien vorbereitete – und diesen dann mit 2:0 gewann. Ein Torschütze von damals, Xaver Schlager, ist dabei, der andere, David Alaba, verletzungsbedingt leider nicht.
„Tut der Seele gut“
Was erwartet die Spieler in den kommenden Tagen? Nicht nur schönes Wetter mit Temperaturen bis zu 25 Grad (Rangnick: „Auch einer der Gründe, warum wir diesen Standort gewählt haben, es tut den Jungs einfach gut für die Seele, um diese Jahreszeit einmal bei richtig guten Bedingungen zu trainieren“), nicht nur zu Beginn einige Werbedrehs – „in erster Linie geht es natürlich schon um die wichtigsten taktischen Inhalte unseres Spiels. Wir werden uns noch einmal mit den Basics auseinandersetzen“, so Rangnick.
Abschluss mit zwei Tests
Der dann in den Tests gegen die Slowakei (Bratislava, 23. März, 18 Uhr) und die Türkei (Happel-Stadion, 26. März 20.45 Uhr) möglichst viele der einberufenen Spieler auch zum Einsatz bringen will. Ein Alaba muss ersetzt werden, auch ein Marko Arnautovic oder Sasa Kalajdzic.
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