Der Deko-Hit 2012
Mit Wandtattoos den Wohnraum lässig gestalten
Vieles spricht für den neuen Deko-Trend, was ihn aber vor allem so unwiderstehlich macht: Mit einfachsten Mitteln, ohne großes handwerkliches Geschick und nicht zuletzt zu günstigen Preisen kann in kürzester Zeit dem Wohnraum ein völlig neues Gesicht gegeben werden. Abgestimmt auf Persönlichkeit, Vorlieben und Wohnstil der jeweiligen Bewohner werden so attraktive optische Highlights geschaffen. Ein weiteres Plus: Gute Wandtattoos sind auch einfach wieder zu entfernen und können daher auch je nach Jahreszeit, Stimmung oder Anlässen getauscht oder eben ganz entfernt werden.
Kreativität ist Trumpf
Die ungeheure Formen- und Motivvielfalt ermöglicht unzählige Kombinationen und Gestaltungsmöglichkeiten. "Wandtattoo" ist mittlerweile ein sehr breit gefasster Oberbegriff für alle möglichen Formen des Folienklebens: Vom einfachen Sticker, über großflächigere Motive für jede Zielgruppe und für jeden Bedarf, den besonders beliebten Wandsprüchen und Lieblingsfotos bis hin zu speziellen Designs für Glas, Zimmertüren und Böden reicht das mehr als umfassende Angebot.
Wahre Deko-Bastler bevorzugen übrigens sogenannte "Motiv Movings". Hier gibt es kein ganzes Bild, sondern mehrere einzelne Elemente. Meist handelt es sich dabei um zeitlose Motive (z.B. geschwungene Linien) – das Wandtattoo wird ganz nach persönlichen Vorstellungen zusammengestellt.
Sommer-Tipps:
- Zarte Motive in Pastellfarben: Z.B. Sommerblumen oder Schmetterlinge geben den eigenen vier Wänden im Nu eine luftige Sommerstimmung.
- Urlaubs-Feeling: Motive von fernen Ländern, das Lieblings-Urlaubsfoto als Wandtattoo oder flotte Sprüche bzw. Namenszüge (z.B. der Espresso aus der Lieblingsstrandbar etc.) bringen Urlaubsstimmung auch noch dann in die Wohnung, wenn schon längst wieder der normale Arbeitsalltag eingekehrt ist.
- Asia-Design: Ein ganz allgemeiner Deko-Trend des Sommers 2012 ist der Asia-Style. Schriftzeichen oder einzelne exotische Grashalme an der Wand unterstreichen das fernöstliche Flair.
Leichtes Anbringen und Entfernen
Vor gar nicht allzu langer Zeit mussten Verzierungen der Wände in mühseliger Kleinarbeit mittels Schablonen auf die Wand übertragen und aufgemalt werden. Entfernen ließen sich diese aufwendigen Klein-Kunstwerke nur, indem man sie übermalte.
Mit all diesen Prozeduren machen die praktischen Tattoos Schluss. Denn sowohl das Anbringen als auch das Entfernen ist in der Regel kinderleicht.
Einige Tipps dazu:
- Untergrund: Grundsätzlich sind Wandtattoos für alle (möglichst glatten) sauberen, staub- und fettfreien Untergründe geeignet. Je nach Anbieter können sie auch problemlos auf Raufasertapeten angebracht werden. Eine Ausnahme stellen üblicherweise nur Wände, die mit Latexfarben behandelt wurden, dar.
- Sprüche: Sind besonders beliebt – aber sie machen sich nur dann wirklich gut, wenn sie auch ordentlich, also nicht schief oder schlampig, angebracht werden. Am einfachsten kann man dies mit einer Wasserwaage und Klebebandstücken verhindern: Wasserwaage anlegen und dann das Tattoo mit zwei Klebestreifen markieren.
- Kleber: Einhergehend mit dem überaus großen Angebot können Preis und Qualität stark variieren. Billigst-Tattoos, die mit einfachen Klebern angebracht werden, sind nicht immer einfach und restlos sauber zu entfernen. Besonders praktisch sind selbstklebende Tattoos. Wenn Kleber benötigt wird: Test-Folienstreifen anfordern!
- Entfernen: Gute Qualität vorausgesetzt, können die Tattoos leicht von der Wand gelöst werden: Ecken vorsichtig mit einer Pinzette anheben und das Motiv abziehen. Sollte es dabei zu Schwierigkeiten kommen, das Tattoo langsam erwärmen (Fön auf unterster Stufe).
- Schäden der Wand: Die Entfernung eines Tattoos sollte im Normalfall die Wand nicht beschädigen. Es können sich allerdings lockere Putzreste etc. mitlösen. Durch Sonnenlicht bleichen Wände aus – nach der Entfernung kann die Tattoo-Stelle daher dunkler als der Rest der Wand sein.
Nicht nur für Wände
Ganz entgegengesetzt zum Namen können Wandtattoos nicht nur Wände verschönert werden. Besonders hübsch machen sie sich auch auf größeren Fensterflächen. Durch den hellen Farbton der Fenster und aufgrund des Lichteinfalls wirken – richtige Auswahl und fachgerechte Anbringung vorausgesetzt – die Tattoos beim flüchtigen Hinsehen wie in die Scheiben eingelassen.
Tipp: Besonders edel wirken großflächige, zarte Blumenmotive. Gesteigert wird die optische Wirkung noch, wenn zusätzlich an den Wänden neben den Fenstern ähnliche, aber kleinere Motive in Kontrastfarben angebracht werden.
Der letzte Schrei in Sachen Wohntattoos sind Folien, die auf Türen oder überhaupt gleich auf dem Boden angebracht werden können. Hier wird die Wirkung nicht nur durch das Motiv selbst, sondern vor allem auch durch optische Tricks erzeugt.
So wirkt der edle Perserteppich, auf dem die Lampe steht, verblüffend echt – nur eben saugen braucht man ihn nicht. Die ganzflächige Blumentür lässt den ganzen Raum insgesamt größer und heller erscheinen.
Tipp: Beim Stöbern durch die reichhaltige Auswahl im Internet verliert man leicht den Überblick, vor allem auch für Größe, Dimensionen und Stil des eigenen Wohnraums. Also nicht gleich bestellen, sondern in Ruhe Motive und Maße prüfen!







Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.