„Die Flugbahn ist ganz klar auf dem Weg nach oben, ich habe keinen Zweifel daran, dass wir 2024 besser abschneiden werden als auf Platz vier“, legt sich Brad Binder die Latte für seine zehnte KTM-Saison zurecht.
Der Südafrikaner hat im Vorjahr mit dem vierten WM-Rang das beste Ergebnis für Österreichs Rennstall seit dem Einstieg in die MotoGP im Jahr 2017 eingefahren.
Und man kann die Vorfreude, die Anspannung, förmlich greifen. Wenige Tage nach den ersten Tests des Jahres in Sepang präsentierte KTM gestern Fahrer und Motorräder im „New Look“ der 2024er-Saison. In der man mit der RC16 erstmals um den WM-Titel mitmischen will. Sieben Grand-Prix- und zwei Sprint-Siege in Orange stehen bislang zu Buche - um konstant ganz vorne mitzureden, heißt es nach dem zweiten Platz in der Konstrukteurswertung vor allem die erdrückende Vormachtstellung der Ducatis zu brechen.
„Ganz neue Liste mit Wünschen“
Auch ein Job für Jack Miller, dem zweiten Mann der Mattighofener? „2023 war ein Jahr des Lernens und des Wachstums für mich als Person und Fahrer“, erinnert sich der an seine erste KTM-Saison - um aber klarzustellen: „Für 2024 habe ich eine ganz neue Liste mit Wünschen!“
Was auch nötig sein wird. Zum einen hat Sportchef Pit Beirer schon betont, dass er vom Australier mehr erwartet, zum anderen hat man jetzt mit Rookie Pedro Acosta im GasGas-Tech3-Team ein weiteres Eisen im Feuer, das über kurz oder lang für höchste Ziele bereit sein sollte. Und für ein Bike im Werksteam.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.