Gewusst wie!

Tipps für Sauberkeit und Duft: So saugst du richtig Staub

Wohnkrone News
15.06.2012 10:50
Fast jeder tut es – und der Großteil sogar täglich: Staubsaugen ist aus unserem modernen Haushaltsleben kaum noch wegzudenken. Eingeschaltet und ruckzuck ist der Boden frei von Staub, Schmutz, Tierhaaren und Co. Dabei kann man nichts falsch machen – oder doch? krone.at gibt dir Tipps rund um das "richtige" Staubsaugen.

Wie bei jeder Erleichterung im Haushalt – hergeben wollen wir den Staubsauger nicht mehr. Und doch gibt es ihn noch gar nicht so lange: Bis zum Zweiten Weltkrieg galten Staubsauger als exzentrisches Luxusgut der Reichen. Und in mancher Wohnhausanlage aus den 50er oder 60er Jahren erinnern noch vereinzelt stehende Teppich-Klopfstangen an eine wesentlich aufwendigere Art der Boden- und Teppichreinigung.

Richtige Arbeitsmethode
Heute hat man die Qual der Wahl, für beinnahe jeden Anspruch scheint es das passende Staubsaugermodell zu geben: Staubsauger für Allergiker, superleise Saubermacher, mit oder ohne Filterbeutel, Nasssauger, Saugroboter, sprechende Kinder-Staubsauger und vieles mehr steht zur Auswahl.

Doch ganz gleich, für welches Modell man sich entscheidet, nicht nur das Gerät selbst, sondern auch die Methode macht es aus.

Profi-Tipps fürs Staubsaugen

  • Vorbereitung: Kleinteile vom Boden entfernen. Diese können dann nicht mehr im Inneren des Gerätes verschwinden und unter Umständen den Motor beschädigen. Eventuelle Flüssigkeiten vom Boden aufwischen, sofern der Staubsauger kein Nasssauger ist. 
  • Kleine Teppiche und Matten: Hochheben und getrennt reinigen. 
  • Spar-Tipp: Vor dem Saugen grob den Boden mit einem Besen kehren. Klingt zwar im ersten Moment etwas unsinnig, doch Sparfüchse schonen damit die Staubsaugerbeutel. 
  • Technik: Stets in dem von der Tür am weitesten entfernten Winkel mit dem Saugen beginnen und dann rückwärts arbeitend die gesamte Fläche absaugen. 
  • Staubsauger führen: Auch wenn es so praktisch scheint: Staubsauger sollten niemals am Saugschlauch hin- und hergeschoben werden. Das kann zu einer herabgesetzten Saugkraft und letztlich zu einer Verkürzung der Lebensdauer des Staubsaugers führen. Besser: Das Gerät vorsichtig mit den Füßen bewegen. 
  • Saugleistung einstellen: So wählen, dass die Düse mühelos über den Boden bewegt werden kann. 
  • Teppich saugen: Stets in Strichrichtig saugen.

Konsequente Pflege muss sein
In der Theorie weiß man es, in der Praxis bleibt es häufig auf der Strecke: Staubsauger müssen regelmäßig und gründlich gereinigt werden. Nicht nur, um die Lebensdauer des Gerätes möglichst lang zu halten, sondern vor allem auch, um gesundheitliche Schäden hintanzuhalten. So können sich etwa in Staubsaugerfiltern, die nicht gründlich gereinigt werden, schädliche Keime einnisten, die dann beim Saugen in der Raumluft verteilt werden.

Nach jeder Nutzung muss das Bürstenteil des Staubsaugers von allen langen Fasern gereinigt werden. Je nach Modell sind Staubsaugerbeutel oder Auffangbehälter zu entleeren und der Filter ist immer wieder einmal auf seine Sauberkeit zu überprüfen.

Bei starker Verschmutzung kann eine gründliche Filterreinigung erforderlich sein. Und so geht's: Staubsaugerfilter behutsam vom Müllbeutel lösen und so lange frisches Wasser über den Filter laufen lassen, bis das Wasser ganz klar durchfließt.

Achtung: Filter erst wieder dann einbauen, wenn er völlig getrocknet ist.

Hilfe – es stinkt!
Schlampige Pflege des Staubsaugers führt häufig zu Gestank beim Staubsaugen.

Dafür kann es gleich mehrere Ursachen geben:

  • Voller Staubsaugerbeutel: Der unangenehme Geruch entwickelt sich, da die Staubpartikel nicht mehr aufgenommen werden können und/oder sich am Gerätmotor erhitzen. 
  • Filterverschmutzung: Sehr feine Filter (z.B. Milbenfilter) können die Luft nicht mehr ausreichend filtern, wenn sie verschmutzt sind. 
  • Schimmel im Staubsaugerbeutel: Dieser kann entstehen, wenn versehentlich Flüssigkeit aufgesaugt wurde, die im Beutel verdirbt und Schimmel bildet. 
  • Motorschaden: Liegt eine Funktionsstörung des Motors vor, kann es zu einer zu starken Erhitzung kommen. Der unangenehme Geruch entsteht durch verbrannten Staub oder die leicht versengte Plastikummantelung des Geräts.

Ah, es duftet!
Umgekehrt jedoch kann der Staubsauger mit relativ einfachen Mitteln zum Duftspender umfunktioniert werden. 

Einige Duft-Tipps

  • Waschmittelpulver: Einer der beliebtesten Haushaltstricks für sauber-frische Raumluft nach dem Saugen. Einfach ein wenig (!) Waschmittelpulver in den (nicht zu vollen, am besten frischen) Staubsaugerbeutel füllen. 
  • Ätherische Öle: Mit ein wenig Kreativität kann man sich so seinen ganz persönlichen Lieblingsduft zusammenstellen. Einfach ein Blatt einer Küchenrolle mit einigen Tropfen beträufeln, das Blatt in kleine Fetzen zerreißen und diese dann aufsaugen. 
  • Lavendel, Orange und Co.: Natürlich klappt das auch mit getrockneten Duft-Blüten (z.B. getrocknetem Lavendel) oder Blättern, getrockneten Orangen- oder Zitronenschalen etc. – einfach vom Boden aufsaugen! 
  • Kaffee und Tee: Kaffeepulver gilt als der "Geruchskiller" schlechthin unter den Hausmitteln. Einfach ein wenig Kaffee vom Boden aufsaugen. Und wer das Aroma seines Lieblingstees gerne auch nach dem Staubsaugen um sich hat, streut ein wenig Tee auf den Boden und saugt diesen dann auf.

Alle Duft-Tipps haben den Vorteil, dass bei so frischem Geruch das Staubsaugen mehr Spaß macht und leichter von der Hand geht. 

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