Tierhaltung umstritten

Behörde blieb Termin zur Zwangsräumung fern

Niederösterreich
09.02.2024 05:48

Journalisten, Politiker, Tierschützer und sogar irische Landwirte - sie alle waren vor Ort, um dem angekündigten Termin seitens der BH beizuwohnen. Nur die Bezirkshauptmannschaft nicht.

Seit vier Jahren bemühen sich Andreas und Thomas Hubmann aus Gerersdorf, Bezirk St. Pölten, um einen Besichtigungstermin der Bezirkshauptmannschaft, um ihre alternative Haltungsform zu erläutern. Die Brüder setzen nämlich auf ein System, bei dem die Schweine in mobilen Unterständen statt auf Vollspaltboden leben. Bisher fehlt jedoch die behördliche Bewilligung.


Lokalaugenschein ohne BH
Es liegt demnach ein Räumungsbescheid vor. Per eingeschriebenen Brief kündigte die Bezirkshauptmannschaft St. Pölten einen Lokalaugenschein an, um die Zwangsräumung zu besprechen – Polizeischutz inklusive. Aufgetaucht ist Mittwochfrüh jedoch niemand – stattdessen warteten Medienvertreter, Politiker und Tierschützer stundenlang auf den angekündigten Behördenbesuch. Sogar eine Gruppe irischer Bauern war vor Ort, um die innovative Haltung der Schweine zu besichtigen. Eine Absage oder Terminverschiebung habe Andreas Hubmann nicht erhalten.

Lichtblick: Der neue Termin nächste Woche gemeinsam mit Forschern der BOKU. Den Universitätsprofessoren wollen die Freilandhaltung der Familie Hubmann wissenschaftlich untersuchen - die „Krone“ berichtete.

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