Der FPÖ-Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Harald Vilimsky, unterstützt Donald Trump in dessen Bestreben, wieder Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden. Bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Innsbruck hob Vilimsky auf Nachfrage vor allem Trumps Bemühen um Frieden in der Welt hervor: „Jemand, der Kriege beenden will, kann nur meine Unterstützung finden.“ Trump habe in seiner Amtszeit die „Rolle der USA als Weltpolizist praktisch stillgelegt.“
Er habe „keinen einzigen Krieg begonnen“, zollte der freiheitliche Spitzenfunktionär dem früheren US-Präsidenten, der gerade die Vorwahlen der republikanischen Partei dominiert, Lob.
Trump sei auch auf der geopolitischen Bühne derzeit der Einzige, der „sowohl für Frieden in der Ukraine eintritt, als auch im Nahen Osten.“
„Trump besser als Biden“
Unter dem derzeitigen Präsidenten Joe Biden und dessen „nicht mehr kontrollierter Amtsführung“ würde hingegen „ein Flächenbrand nach dem anderen“ entstehen und die Amerikaner Öl ins Feuer gießen: „Daher ist alles besser als dieser Herr Biden“. Trump würde zudem gegen den „Globalismus“ auftreten und habe dies in seiner Amtszeit bewiesen, nannte Vilimsky noch einen weiteren Grund, weshalb er den Republikaner unterstütze.
Auch Svazek unlängst bei Trump-Gala in New York
Eine FPÖ-Parteilinie gebe es dahingehend aber nicht, so der frühere Generalsekretär. Vilimsky pflegt seit einigen Jahren gute Kontakte zu den Trump-Republikanern, weilt des Öfteren in den USA und hat laut eigenen Angaben unter anderem ein „Memorandum of Understanding“ mit dem „New York Young Republican Club“ „eingetütet“. Auch Salzburgs FPÖ-Chefin Marlene Svazek weilte im Dezember bei einer Spenden-Gala der jungen Republikaner in New York, auf der Spenden für Trumps Wiederkandidatur gesammelt wurden.
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